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. v Mein Wanderer war ungefaͤhr 22 Jahr alt, die Kleidung reinlich, der Dialect hoch⸗
ſaͤchſiſch. Im Geſicht,— ich halte nicht viel auf Phyſiognomik, es iſt ein truͤgeriſches Studium— aber in dieſem Geſichte lag Un⸗ zufriedenheit, Hader mit dem Geſchick. Die erſten Fragen, woher? und wohin? waren gewechſelt; der arme junge Menſch war von dem Waden im gelblichen Sandmeere ermuͤ⸗ det; ich ließ meinen Bedienten abſitzen und den Fremden bis Zoſſen neben mir reiten.
In Zoſſen, in meinem gewoͤhnlichen Abſtei⸗
gequartier, bei dem Apotheker Lindner, war
der mein Gaſt,
Er kam aus Dresden; dort hatte er in der Naͤhe der Reſidenz die Aufſicht uͤber ein graͤfliches Blaufarbenwerk gefuͤhrt, hatte ſich mit dem Beſitzer uͤberworfen und ging auf
gut Gluͤck nach Berlin. Seine ſchwaͤrmeri⸗ ſche Anhaͤnglichkeit an ſeine Geſchwiſter/ ſei⸗
ne kindliche Liebe zu ſeiner alten Mutter und
ſeine ſchoͤnen Kenntniſſe im Fache der Che⸗
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