Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1819)
Entstehung
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liche Predigerin offerirte dem jungen Frem⸗ den unterdeſſen eine Taſſe, die dieſer von ſeiner Portion wieder zu erſetzen verſprach, und ſo war die erſte Bekanntſchaft ange⸗ knuͤpft. Sonderbar genug! in einer Windmuͤhle!

Karoline ſprach wenig. Wilth ſah heute nicht das erſte Maͤdchen. Er ward an dem irre. Damals waren die Landpredigertoͤch⸗ ter noch einfaͤltig ſi ſittſame Jungfrauen. Sitt⸗ ſam mochte Karoline ſeyn; aber einfaͤltig gar nicht. In ihrem Auge loderte ein unaus⸗ ſpyrechlich liebliches Feuer. In ihrem Geſicht

lag etwas heimlich lachendes: Ihre ſchein⸗ . FPe abſichtliche Einſylbigkeit gab ihr einen

eh u Neiz. Man ſah, ſie konnte ſprechen:

aber ſie wollte nicht. Dabei war ſie unge⸗ mein freundlich, und gegen Wilth we⸗ nigſtens bildete ſich das der eitle junge Menſch ein, beſonders aufmerkſam.

Der Kaffee war ausgetrunken: der Pfar⸗ rer brach auf. Wilth begleitete alle drei bis