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Frau v. Lemann deutend) in der Blaͤſſe dieſer Wan⸗ ge?—
Fanny(komiſch pathetiſch). Wollen Sie noch ei⸗ nen Zeugen? hier(hält ihm die Flaſche Eau de Co⸗ logne hin, die vorhin Jettchen geholt) dieſer Stumme! Junge Leute unſeres Schlages befaſſen ſich hoͤchſtens nur bei Ohnmachten mit ſolchen Toiletten Spiele⸗ reien— aber(zu Jettchen) für Ihre chriſtliche Liebe ſind wir Ihnen noch unſern Dank ſchuldig; tauſend Kuͤſſe muͤſſen Sie haben—
Wetter(einfallend). Nicht Einen,(wlild) Herr, wenn Ihnen Ihr Leben lieb iſt.
Fanny. Das wollen Sie mir wehren?— Herr, ich ſage Ihnen, vor Ihren Augen will ich ſie kuͤſſen, in Ihren Armen— ſelbſt am Traualtar, und Sie ſollen nichts dawider haben.—
Wetter. Nicht anruͤhren ſollen Sie ſie mir!
Fanny. Vaͤter haben mir ihre Toͤchter ſelbſt in die Arme gefuͤhrt, Maͤnner ihre Frauen, Braͤu⸗ tigams ihre Braͤute.— Sie waͤren nicht der Erſte—
Wetter(außer ſich). Nein, dieſe Arroganzz— dieſe beiſpielloſe Brutalitaͤt.
Fanny. Mein Herr!
Wetter(äfft ihm nach). Ja, mein Herr, mein Herr—(wüthend) ich kann mir nicht helfen, es zuckt mir in allen Gliedern— Sie ſind mir uner⸗ traͤglich, ich muß Sie aus der Welt ſchaffen— Herr, Sie muͤſſen ſich mit mir ſchlagen.
Fanny(karſch, ihn kaum anſehend, feſt). Auf Pi⸗ ſtolen!
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6 doch laut) Sche nen und Maͤ


