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und ringt die Haͤnde, wie ſoll ich den kuͤhnen Glau⸗ ben feſt halten, daß mich dies Engelsmaͤdchen liebe — was kann ich ihr denn bieten?— Du kennſt meine beſchraͤnkte Lage!
Jettchen(treuherzig) Ja, ſehen Sie— dieſe ewigen Zweifel! wie oft habe ich ihn flehentlich ge⸗ beten.
Fanny(Wetter entſchuldigend). Freilich, wenn er ſeine beſchraͤnkte Lage bedenkt—
Jettchen(weich). Ach, Geld iſt la nicht Liebe!
Fanny(zupft heimlich Frau v. Lemann, als wollte ſte dieſelbe auf das, was Jettchen ſagt, aufmerkſam machen). Wenn er fuͤrchtet, daß ein anderer Wohlhabenderer komme, und Ihnen ſeine Hand bieten koͤnnte.
Jettchen. Und wenn er Herr der ganzen Welt waͤre!— Die Liebe, was ſo die eigentliche, rechte, reine Liebe iſt, die hat ja keinen andern Schatz als das Herz.
Fr. v. Lemann. O, mein gutes liebes Kind, wie wahr, wie erquickend ſind mir Ihre Worte.
Jettchen(ſteht Fanny an, als verſtehe ſie Frau v. Lemann nicht).
Fanny(heimlich zu Jettchen). Dem(auf Frau v. Lemann weiſend) geht es auch ſo, nur im umge⸗ kehrten Falle; er iſt zu reich.
Fettchen(ats begreife ſie das nicht). Zu reich?
Fanny. Und da bildet er ſich ein, ſein Maͤd⸗ chen liebe ihn blos um des Geldes willen.


