Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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in der erſten Stunde Ihrer Ruͤckkunft ſagen wollen, wie mir die Haͤnde gebunden worden. Die Pflicht der Dankbarkeit ſchmiedet mir dieſe Handfeſſeln noch enger zuſammen. Luiſe ſoll von mir nicht eher horen, als bis es Zeit iſt. Das ſagen Sie ihr, Herr Wirklich; und ſehe ich nach Jahren Luiſen, ſo wird das meine erſte Frage ſeyn, ob Sie meine Bitte er⸗ fuͤllt; und erfahre ich, daß Sie ſolche unbeachtet gelaſſen haben, ſo werden Sie mir dafuͤr verant⸗ wortlich, Sie möͤgen ſich befinden, an welchem Ende der Welt Sie wollen. Weiter gebe ich Ihnen keinen Auftrag an Luiſe. Jahrzehende und Weltmeere koͤn⸗ nen zwiſchen uns liegen, das thut nichts zur Sache. Uebrigens ſeyn Sie meiner Zukunft und meines Unterkommens halber unbeſorgt. Gott wird hel⸗ fen. Bin ich doch jung noch, und ruͤſtig, und brauche wenig. Leben Sie wohl, und grüßen Sie unſern guten armen Herrn Reichhart, deſſen dank⸗ barer Schuldner ich ewig bleibe, ſeine herrliche Frau und meine himmliſche Luiſe.

Er ſchloß den redlichen Wirklich weinend in ſeine Arme. Dieſer wüͤnſchte ihm, ihn dereinſt an der Spitze eines recht namhaften Hauſes zu ſehen; Fritz aber ſchuͤttelte wehmuͤthig laͤchelnd mit dem Kopfe, druͤckte dem alten Manne die ehrliche Rechte, und ging.

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Wie die Folgen einer verlorenen Schlacht, ſo im

Kleinen, die eines kaufmänniſchen Falliments. Beide

ſind nicht zu berechnen, beide greifen viel weiter

um ſich, und viel tiefer, und wirken viel nachhalti⸗ ger, als man im erſten Schrecken gemeiniglich glaubt. Kaum waren einige Jahre verfloſſen, und wie ſo ganz anders hatte ſich Alles geſtaltet! Das reizende Friedenau hatte der Erbprinz gekauft, der Pracht⸗Palaſt in der Stadt war ſubhaſtirt worden; das Leib⸗Huſaren⸗Regiment kaſernirte jetzt darin. Die wundervollen Meiſterwerke der Maler⸗ und Bild⸗ hauerkunſt, das ganze praͤchtige Haus; und Tiſch⸗ geraͤthe, die Bibliothek, Equipage, mit Einem Worte Alles, war auf dem ſchrecklichſten aller Veraͤuße⸗ rungswege, auf dem Wege der Auktion, fuͤr Spott⸗