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denfreude eines boshaften Gemuͤths tri⸗ umphirt hatte, war gleichwohl durch ih⸗ ren Tod auf das Furchtbarſte erſchreckt worden, und es ſchien, als ſey ihr Leben an das ihrer ehemaligen Gefährtin ge⸗ fnuͤpft geweſen, und als ziehe der Geiſt der Vorausgegangenen ſie gewaltſam*6 zu den Pforten des Todes.
Sie verfiel in eine ſchwere Krank⸗
heit, und die Ahnung, daß ſie nicht wie⸗ der aufkommen werde, wurde bald in ihr zur feſten Ueberzeugung, ſo wie fuͤr Andere zur unumſtoßlichen Gewißheit. Da vertraute ſie, unter den entſetzlichſten Quaalen der Reue und der Lodesangſt, ihrem Beichtvater, daß Anna wirklich ſchuldlos dahin geſchieden ſey. Rache
uͤbend gegen ſie, die unwillkuͤhrlich durch
ihr beſſeres Betragen ſie in der Gunſt ih⸗
rer Herrſchaft zuruck geſetzt, und, wie ſie
waͤhnte, ſie um den einträglichen Dienſt 15


