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zu verſetzen; denn mein Mutterchen muß Kraͤfte ſammeln zum morgenden
Tagewerk. Daher iſt es wohl rathſam, daß wir zu Bette gehn.
Sie neigte ſich hierauf mit all der ihr eigenen Anmuth vor Theodor, und fuͤhrte liebkoſend die noch immer mit ih⸗
rer Wehmuth kaͤmpfende Mutter in's
Haus.
Lange weilte Theodor noch unten im Freien, vom tiefen Schweigen der Racht umfangen, um uͤber die wunder⸗
bare Erſcheinung eines Maͤdchens nach⸗
zudenken, das, ſo hoch geſtellt vom Gluͤck und von der Natur, doch ſchon mit ihrem Schickſale zerfallen ſchien.
Sollte ſie lieben? vielleicht ungluͤck⸗ lich lieben? dachte er ſchmerzlich, doch ſein Herz verwarf dieſe Frage; denn Lony konnte nicht unerwiedert eine Nei⸗ gung verſchenken, die gewiß jeden Mann
zum


