eigenen Phantaſieen geſchwaͤrmt, und die Sterne als Augen Gottes betrachtet ha⸗ be, die des Nachts die Welt behuͤteten, waͤhrend ſie am Tage ſeiner unſichtbaren Obhut uͤberlaſſen ſey.
Ich war gluͤcklich, ſagte ſie, wenn ich noch am ſpaͤten Abend, oder gar in tiefer Nacht in den Garten, oder wenig⸗ ſtens auf den Balkon an meiner Eltern Hauſe hinaus ſchleichen konnte. Dann blickt' ich hinauf zu dem guͤtigen Weſen, das alle die Herrlichkeiten erſchaffen hatte, die im bleichen Sternenlicht mir doppelt hehr und feierlich erſchienen, und indem ich mit ihm redete, trug ich ihm alle meine Fleinen, mir aber ſehr wichtig vor⸗ kommenden Anliegen vor, und empfahl ihm, was mir theuer in frommen Gebeten.
Schon in meiner friteſen Kindheit, fuhr ſie fort, wirkten die Abendſtunden


