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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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Haͤrte, aber mit tiefem mich beklemmenden

Ernſt fragte ſie hierauf, was ich begehre? Eine Unterredung mit Ihnen, Frau Graͤfin, war meine Antwort. Sie ſcheint mir in unſeren Verhaͤltniſſen hoͤchſt nothwen⸗ dig, und wird vieles ebenen und abkuͤrzen, was ſonſt noch laͤſtig hindernd in unſere Plaͤne eingreift, ohne ſie doch vernichten zu koͤnnen. In unſere Plaͤne? verſezte ſie ſcharf betont, und mit einem Ausdruck von Ge⸗

ringſchaͤzzung, der meine Empfindlichkeit reiz⸗

te; ich wuͤßte nicht, daß Ihre Wege die meinen waͤren, und daß wir uns irgend et⸗ was zu ſagen haͤtten.

Bei dieſen Worten wandte ſie ſich von mir ab, mir veraͤchtlich den Ruͤcken kehrend. Doch, ich wußte ihr Dank dafuͤr. Denn ſie entſtammte mich dadurch zu einer groͤße⸗ ren Kuͤhnheit, da ihr bleiches, wie durch Mondſchein verklaͤrtes Geſicht mit den vom Schmerz vertieften Zuͤgen mich außerdem faſt zum Mitleid bewogen haͤtte.

und doch, Frau Graͤfin, erwiederte ich. Betrachten Sie mich, da Sie mich in mei⸗

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