184 Leben für beſchloſſen angeſehn, da es ihm mit der heiligſten Treue gewidmet war.
Wo quiltt ein Balſam fuͤr das bit⸗
terſte Weh hienieden, mit dem ein lie⸗ bendes Herz ſich nicht nur in ſeinen
Erwartungen, ſondern auch, was noch
weit brennender ſchmerzt, in dem Cha⸗ rakterwerth des Geliebten betrogen ſieht? Haͤtte Clara ihn noch achten koͤnnen, ihn, der ſie ſo herzlos verließ, und der die Schmach, zu der ihn ſeine Unbeſtaͤn⸗ digkeit herabwuͤrdigte, doppelt trugeriſch, noch hinter der ſchimmernden Huͤlle kind⸗ lichen Pflichtgefühls zu verbergen ſirebte,
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