160 der Ernſt des Lebens erzogen hat, durch ſeine Anmuth würde beſtochen haben, weil einer, der gewohnt iſt, im Schat⸗ ten zu wandeln, gern einmahl prd an die warme Sonne tritt, wenn nicht zugleich etwas Berechnetes, faſt möcht ich ſagen, Lauerndes in ſeinen Augen, mich aufmerkſam und mißtrauiſch gemacht hätte. Denn es iſt unlängbar, im Au⸗ ge thront die Seele. Wem der treue, gerade Blick ermangelt, der, wie ein xed⸗ licher Gegner, ſich jedem fremden Auge furchtl aber doch beſcheiden ſtellt, um deſſen Wahrheit im Charakter, bild' ich
mir ein, muͤſſ' es ubel ausſehen, denn nur


