135 ihre Deutſchthuͤmlerei mehr in einer rau⸗ hen Schaale, als in einem kraftigen Kern beſteht, ſo iſt auch Eifer und Selbſtverlaͤugnung mehr auf ihren Lip⸗ pen, als in ihrem Herzen. Baron Wol⸗ demar, von den praͤchtigen und beque⸗ men Gewohnheiten eines behaglichen Wohllebens uͤberſaͤttigt, fand es vielleicht intereſſant, die allgemeine Theilnahme
villigend, uͤber einen heldenmuͤthigen
Entſchluß und ein ruͤhmliches Beſtreben
zu erfahren. Es ſchmeichelte ſeiner Eitel⸗ keit, ſich bewundert und gelobt zu ſehen, und die Trunkenheit der Eigenliebe, die
in dieſem oͤffentlichen Beifall ihre Trium⸗


