139 So gingen mehrere Monate hin, — die ſchönſten meines Lebens. Mir genügte die ſtille Seligkeit, welche die Liebe gleich einer Glorie uͤber mein Da⸗
ſeyn goß, mir fuͤllte die Nähe meines
Freundes Gemuͤth und Außenwelt mit
uberſchwaͤnklichem Gluͤck, und, ſeines Beſitzes gewiß, blickt' ich, ruhig mich der Gegenwart erfreuend, in die Zu⸗ kunft.
Aber nicht ſo Er. Die Unthätig⸗ keit, zu der widrige Verhältniſſe ihn verdammten, da ſie ſeine Anſtellung
erſchwerten, der Zwang, der unſer Ein⸗
verſtändniß beherrſchte, und uns oft die


