36
ſich nie vermaͤhlen werde. Denn er er⸗ kannte wohl dunkel die Macht der gebie⸗ tenden Convenienz, die ihn durch ihre eiſernen Schranken von dem Beſitz der Geliebten ſchied. Aber wie haͤtte ſein volles, ihr ſo ganz gehoͤrendes Herz außer ihr eine Wahl treffen koͤnnen? Er bebte vor dem Gedanken einer Untreue zurück, und— die Thronfolge durch eine Reihe bluͤhender Bruͤder geſichert— glaubte er ſich auf keine Weiſe verpflichtet, außer dem Gluͤck der Haͤuslichkeit, um das er die untergeordneten Staͤnde beneidete, auch ſeine Freiheit, und die Achtung fuͤr ſich ſelbſt, die ihm nur auf ſeine Feſtig⸗ keit und Treue begruͤndet ſchien, der Po⸗ litik zum Opfer zu bringen.


