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Rüſtungen bekleidet, welche den Nahmen Elodiens, um⸗ kränzt von Immortellen, in goldenen Buchſtaben auf
azurblauen Schilden trugen. Alle hatten blaue Schär⸗
pen; ein Gürtel von derſelben Farbe umſchlang gewöhn⸗ lich den Leib Elodiens. Am Fuße der alten Mauer hiel⸗ ten die Ritter, und mit wohltönenden Stimmen, wel⸗ che kriegeriſche Harfen begleiteten„ließen ſie folgen⸗ den Geſang hören:
»Bey dem frohen Geſang der Söhne des ſiegenden Gottes
Wache, du Tochter des Thals, erhebe Dich, liebliches
Mädchen,
Gern auf der Schönheit Reitz hin gleiten die Strahlen des Ruhmes.
Fern von dir nur donn're der Blitz, dir, himmliſch Er⸗ wachen
Eines heiter beglückenden Tags, iſt die Stirne gewölbet
Nur für Kronenſchmuck, für Liebe das fühlende Herz nur.«
»Weßhalb eilt der Held auf blutgetränkte Geſilde? Welchen Lohn hofft er für ſchwer errungene Siege? Einen Palmenzweig, ein liebendes Lächeln der Schönheit. Himmliſche Tochter, o heiter prangende Blume der Un⸗ „ ſchuld, n neuer Tagdir! Rede„—i Wort nur pferſte Held hier.⸗
Glänzend erſcheint ei
Reiner Liebe erwartet als Lohn der ta
Die Thür der Zelle öffnete ſich, und die Gräfinn Imberg ſtreckte ihre Arme der Waiſe entgegen:— »Kommet, theures Mädchen,« ſagte ſie,»kommet! das
Kloſter und das Thal begrüßen feſtlich die Jungfrau
von Underlach am Jahrestage ihrer Geburt; wenn die
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