Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelBrief von Friedrich Schur an Friedrich Engel vom 5.2.1899
- Verfasser
- Adressat(en)
- Entstehung
- Umfang4 S.
- SignaturNE110369
- Schlagwörter
Links
- DFG
- Nachweis
- Archiv
- IIIF
Zusammenfassung
Dank für die Zusendung des Lobatschewskij
Hauptgedanken waren Schur schon durch Frischauf bekannt
Schur ist von der allgemeinen Einleitung der 'Neuen Anfangsgründe' nicht angetan, da er Euklid doch noch besser findet
Gerade die Elemente von Veronese haben gezeigt, dass Euklid verhältnismäßig wenig Postulate stillschweigend benutzt hat
Den 'Neuen Anfangsgründen' kommt nur noch ein historisches Interesse zu
"Eine Darstellung der nicht-euklidischen Geometrie wird heute wohl immer vom projektiven Standpunkt aus geschehen müssen"
Notwendige Untersuchungen zur Benutzung von Grenzprozessen sind noch nicht abgeschlossen, da man seinen Bemühungen ausschließlich auf das Parallelenaxiom gerichtet hat, "als ob es auf dem Gebiet der Geometrie keine anderen Probleme gäbe als dieses"
Hoffnung auf eine Berufung Engels nach Königsberg ist enttäuscht worden, aber Schönfließ wartet noch länger auf eine Ordinariat als Engel
Klein hat die angewandte Mathematik als besonderes Fach in die Prüfungsordnung gebracht und nun wird ein Vertreter für darstellende Geometrie gesucht
Geplanter Besuch von Kratzer in Karlsruhe
Nach Rohns Mitteilung an Schur war Krause enttäuscht, dass er nicht nach Leipzig berufen wurde
Alte Signatur: 9
Ort des Adressaten: Leipzig
Eingang: 6.2.1899
Begleitmaterial: 1 S.: Mathematische Beilage zur projektiven Geometrie
Ländercode: D
Lizenz-/Rechtehinweis



