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Bibliographic Metadata

Title
UB Gießen, Hs NF 823 - Bildnis von Lorenz Diefenbach. - UB Gießen, Hs NF 823 / von C. Trost
ArtistTrost, Carl
OtherDiefenbach, Lorenz
Published[Deutschland], [circa 1840-1845]
Description1 Blatt ; Beschreibstoff: Papier ; 13,2 x 9,3 cm (Zeichnung), 15,4 x 11,6 cm (unterlegtes Papier), 25 x 20 cm (Passepartout) : 1 Mappe (8 Blatt)
Annotation
Bleistift auf Papier, vom Künstler komplett aufgezogen auf bräunliches Papier (dieses mit dunklen Einfassungslinien), durch Klebestreifen in Passepartout
Am unteren Rand des unterlegten bräunlichen Papiers (wohl) irrig bezeichnet „Wolff v. der Stadtkämmerei“
Unten rechts in Blei signiert / bezeichnet [?] „von C. Troost“
Beilage "1 Mappe" erstellt von Kunsthandel Koskull, bestehend aus: 5 Bildniskopien, Bildnis- und Zustandsbeschreibung, bibliografischen Angaben zu Carl Trost sowie eine Abbildung einer karikaturistischen Porträtzeichnung der 19 Mitglieder der "Gesellschaft der Tutti Frutti und ihre Bäder im Ganges"
LanguageGerman
Shelf markUB Gießen, Hs NF 823
Electronic Edition
Giessen : Universitätsbibliothek, [2022]
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-184654 
Links
DFGView in DFG-Viewer
Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Abstract

Beschreibung: Es wird sich hierbei um eine Vorarbeit zu einer Zeichnung von 19 Mitgliedern der „Gesellschaft der Tutti Frutti und ihre Bäder im Ganges“ handeln (vgl. Herzog, G. H./Herzog-Hoinkis, Marion/Siefert, Helmut (Hrsg.): Heinrich Hoffmann. Leben und Werk in Texten und Bildern. Frankfurt am Main: Insel 1994. S. 62-63.). Die „Gesellschaft der Tutti Frutti und ihre Bäder im Ganges“ bestand von 1840 bis 1845 in Frankfurt am Main. Gegründet wurde sie von Heinrich Hoffmann (13.06.1809 Frankfurt am Main – 20.09.1894 ebd.). Heinrich Hoffmann selbst wählte sich die Zwiebel, der Maler Carl Trost war ein Stechapfel. Der hier Dargestellte soll laut Bezeichnung auf dem unterlegten Papier ein Herr „Wolff von der Stadtkämmerei“. Jedoch ist ein „Tutti Frutti“-Mitglied namens „Wolff“ indes nicht bekannt, so dass es sich hierbei wahrscheinlich um eine irrige Zuordnung von späterer Hand handelt. Vielmehr wird die Identifizierung als Lorenz Diefenbach als plausibel angesehen werden dürfen. Diefenbach erwählte sich die „Erdbeere“ als Frucht und Namen innerhalb der Gesellschaft.