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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Adolph von Morlot an Karl Ernst von Baer
AuthorMorlot, Adolph von
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherRaevskaja, Anna Michajlovna ; Fellenberg, Ludwig Rudolf von ; Lisch, Georg Christian Friedrich ; Santen, Heinrich Ludwig von ; Bunsen, Robert Wilhelm ; Bähr, Johann Karl ; Nilsson, Sven ; Kruse, Friedrich
Place and Date of CreationLausanne, 29/11/1864
Description1 Brief, 2 Blatt (3 beschriebene Seiten), 8°
LanguageGerman ; Deutsch ; French ; Französisch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.16 Band 16
Shelf markNachl. Baer, Briefe 16, Bl. [188], 189-190
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-166801 
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Übersendet durch Frau Generalin Raievsky einige Druckschriften. Weist auf die chemischen Analysen antiker Metalle von Fellenberg hin, auch Dr. Lisch aus Schwerin habe diesem Proben aus der Bronzezeit übersandt. Bereits eine frühere Arbeit von Lisch und Santen über den Silbergehalt des Goldes in Mecklenburg darauf hingedeutet, dass es aus dem Ural stamme. Dies wurde von Fellenberg bestätigt, da er auch Platin darin fand. Es sei sogar wahrscheinlich, dass auch das Kupfer aus dem Ural bezogen wurde. Die Publikation erfolge mit Lisch im "Jahrbuch des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde". Dankt für Baers Abhandlung über die frühesten Zustände der Menschen in Europa, eine Abbildung sei inkorrekt. Fellenberg wolle die Spektralanalyse Bunsens jetzt anwenden, um die Heimat von Zinn zu ermitteln. Zur Arbeit von J. K. Bähr "Die Gräber der Liven" (Dresden 1850), dort sei schon der Ural als Ursprung des antiken Goldes erwähnt, während Nilsson an Phönizien glaube. In Kruses Werk (Necrolivonica, oder Alterthümer Liv-, Esth- und Curlands, Dorpat 1842) werde behauptet, dass der Wiedelsee früher bewohnt gewesen wäre, was für Pfahlbauten spräche.

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