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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Hermann von Schlagintweit an Karl Ernst von Baer
AuthorSchlagintweit, Hermann von
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherSchlagintweit, Emil ; Schiefner, Anton ; Seidel, Philipp Ludwig ; Weber, Wilhelm ; Schlagintweit, Robert von ; Barth, Johann Ambrosius ; Schlagintweit, Adolf
Corporate nameAkademie der Wissenschaften ; Bayerische Akademie der Wissenschaften ; Königliche Societät der Wissenschaften zu Göttingen ; Royal Society ; Akademie der Wissenschaften Lissabon
Place and Date of CreationSchloß Jägersburg bei Forchheim, Bayern, 21/04/1861
Description1 Brief, 4 Blatt (5 beschriebene Seiten), 8°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.18 Band 18
Shelf markNachl. Baer, Briefe 18, Bl. [227], 228-231
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-161526 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Zu einem Wunsch des Bruders Emil, bei dessen Umsetzung Baer behilflich sein solle. Sie hätten kürzlich eine Reihe tibetanischer religiöser Darstellung des Buddhismus an Schiefner gesandt, welche dieser mit einem Lama Gambojen durchsehen wolle. Da die Orientalisten bekanntlich langsam arbeiten, bittet er Baer, die möglichst rasche Vollendung der Arbeiten zu veranlassen. Vom ersten Band und Atlas sollen bereits mehrere Exemplare nach Petersburg geschickt worden sein, so dass Baer ihn in der Bibliothek der Akademie einsehen könne. Bittet darum, dass für die Akademie ein Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen erbracht werde, wie dies Seidel für die Akademie in München, Weber für die Akademie in Göttingen und Müller für die Royal Society getan hätten. Der Sekretär der Akademie in Lissabon, Cuelhio, habe Robert für die nächste Wahl als korrespondierendes Mitglied vorgeschlagen. Der Verleger der "ethnographischen Köpfe", Barth in Leipzig, habe mitgeteilt, dass aus Petersburg noch keine Bestellungen vorlägen. Man hofft, dass durch Baers Vermittlung sich dies bald ändere, das Werk sei von höchstem Interesse für Russland. Dankt der Petersburger Akademie für die Publikation der Nachrichten über das Schicksal des Bruders Adolf. Sie wohnen jetzt im Winter auf einem Schloß in Franken und freuen sich über persönliche Besuche, um ihre Sammlungen zeigen zu können.

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