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Bibliographic Metadata

Title
Brief von August Friedrich Schweigger an Karl Ernst von Baer
AuthorSchweigger, August Friedrich
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherMehemed Ali Pascha ; Jussieu, Antoine Laurent de ; Szubert, Michal ; Jarocki, Felix Paul von ; Willdenow, Karl Ludwig ; Linné, Carl von ; Vom Stein Zum Altenstein, Karl
Corporate nameBotanischer Garten und Botanisches Institut ; Uniwersytet Warszawski. Ogród Botaniczny
Place and Date of CreationWien, 13/08/1820
Description1 Brief, 2 Blatt (3 beschriebene Seiten, Adresse auf letztem Blatt verso, Lacksiegel, Postvermerke), 4°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.18 Band 18 - Brief von August Friedrich Schweigger an Karl Ernst von Baer
Shelf markNachl. Baer, Briefe 18, Bl. 554-555
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-159497 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Befindet sich seit dem 6.8. in Wien und fühlt sich wohl. Die Sammlungen seien bedeutend und gut zugänglich. HIer könne er gut abwarten was sich mit seiner Italienreise tut. Er will zwei Monate hier bleiben und dann nach Venedig gehen. Österreich entsende viele Regimenter, so dass die Strasse nach Rom frei sein solle. Falls der Weg nach Sizilien versperrt ist, geht er nach Sardinien. Ein Wiener, der eine Reise nach Sizilien machen wollte, schrieb an Jacquin, dass es in Neapel ruhig sei, Exkursionen in die Umgebung und die Weiterreise seien jedoch nicht möglich. Vielleicht werde er seinen Reiseplan umkehren und erst nach Griechenland fahren. Er habe viele Griechen kennengelernt und einen Türken, der ihm versicherte, dass er Freiheit erst in Griechenland kennen lernen würde. Der Krieg mit Ali Pascha solle zu Ende gehen. Er habe Empfehlungen der englischen, österreichischen und preußischen Regierung und hofft auf das Gelingen seiner Reise. Aus Friedrichshof habe er bereits einen Brief geschrieben. Ein Prediger aus Willenberg werde sich wegen Pflanzen melden. Der Königsberger Garten bekomme eine schöne Sendung Pflanzen aus Warschau von Szubert. In Polen sei große Armut, in Warschau dagegen auch Luxus. Das Lokal für den Garten sei vortrefflich, die Pflanzen nach Jussieu angeordnet. Der Professor der Astronomie werde dort seine Sternwarte haben. Das zoologische Kabinett stehe unter der Leitung von Jarocki. Zu einem Botaniker, der Pflanzen in Wachs verfertige, zur Erläuterung der Willdenowschen Terminologie. Die öffentliche Bibliothek habe weniger naturhistorische Werke als die in Königsberg. Er setzte seine Reise über Wieliczka und Szwoszowice nach Wien fort. Altenstein habe ihm geschrieben, dass er Baers Lage gewiß verbessern werde.

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