Digitale Giessener SammlungenNachlässeNachlass Baer, Karl ErnstBrief von Leon Cienkowski an Karl Ernst von Baer, 04.01.1848-17.01.1848 [4/17 Januar 1848]Titel
Digitale Giessener SammlungenNachlässeNachlass Baer, Karl ErnstBrief von Leon Cienkowski an Karl Ernst von Baer, 04.01.1848-17.01.1848 [4/17 Januar 1848]
Titel
Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelBrief von Leon Cienkowski an Karl Ernst von Baer, 04.01.1848-17.01.1848 [4/17 Januar 1848]
- Verfasser
- Adressat(en)
- BeteiligtNordmann, Alexander von, Nordmann, Alexander von ; Kovalevskij, Egor P., Kovalevskij, Egor P. ; Muḥammad ʿAlī Bāšā, Muḥammad ʿAlī Bāšā ; Clot-Bey, Antoine B., Clot-Bey, Antoine B. ; Russegger, Joseph von, Russegger, Joseph von ; Ritter, Carl, Ritter, Carl ; Wiegmann, Arend Friedrich August, Wiegmann, Arend Friedrich August ; Brandt, Johann Friedrich, Brandt, Johann Friedrich ; Meyer, Karl Anton, Meyer, Karl Anton ; Fischer, Friedrich Ernst Ludwig, Fischer, Friedrich Ernst Ludwig ; Savič, Alexei N., Savič, Alexei N.
- Körperschaft
- EntstehungKairo, 1848-01-04/1848-01-17
- Umfang1 Brief, 2 Blatt (4 beschriebene Seiten), 4°
- SpracheDeutsch
- SerieNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.14 Band 14
- SignaturNachl. Baer, Briefe 14, Bl. [112], 113-114
- URL
- URN
Links
- DFG
- Nachweis
- Archiv
- IIIF
Klassifikation
Zusammenfassung
Dankt Baer für die Unterstützung, dass er jetzt auf einer Expedition sei. Die Reise hierhin über Odessa und Konstantinopel sei schrecklich verlaufen. In Odessa war er bei Nordmann, aber Kovalevsky sputete, er konnte nicht dort bleiben. Bei der Fahrt über das Schwarze Meer waren sie in großer Not, dabei gingen mehrere Kaufmannsschiffe unter. Dann mussten sie drei Wochen warten, erst am 13./24.12. ging es von Stambul los, und am 29.12. waren sie an der afrikanischen Küste. Hier mussten sie für 10 Tage in Quarantäne. Dann wurden sie im Palais von Schamid Pascha, dem Schwiegervater des Vizekönigs, einquartiert. Nach sieben Tagen verliessen sie Kairo. Die Schwierigkeiten einer naturhistorischen Expedition in Ägypten könne man nur vor Ort erfahren, zum Mangel an Holz, Gläsern, Spiritus. Clot-Bey unterstützte nur wenig, einen Präparator, der schon für Russegger arbeitete, sollte er fürstlich bezahlen. Skelette und ein Herbarium könne er liefern, die Aufgabe eine Ethnographie zu schreiben für die geographische Gesellschaft, sei bei der Eile kaum möglich. Die Werke von Ritter konnte er nicht erhalten, Wiegmanns "Handbuch der Zoologie" (3. Auflage, Berlin 1848) sei ihm unentbehrlich, bittet um Nachsendung dieser Bücher. Entschuldigt seine grobe Sprache, dies sei sein erster deutscher Brief. Grüße an Brandt, Meyer, Fischer und Sawicz.
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