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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Eduard Grube an Karl Ernst von Baer
AuthorGrube, Eduard
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherGravenhorst, Johann Ludwig Christian Carl ; Göppert, Heinrich ; Barkow, Hans Karl Leopold ; Roemer, Ferdinand ; Frankenheim, Moritz Ludwig ; Löwig, Carl ; Duflos, Adolf ; Marbach, Hermann ; Landolt, Matthias ; Cohn, Ferdinand ; Hensel, Reinhold Friedrich ; Pannewitz, Julius von ; Assmann, August ; Schneider, Wilhelm Gottlob ; Letzner, Karl ; Wocke, Maximilian Ferdinand ; Scholtz, Heinrich ; Körber, Gustav Wilhelm ; Reichert, Karl Bogislaus ; Philippow, Jegor ; Abegg, Julius Friedrich Heinrich ; Baer, Auguste von ; Middendorff, Alexander Theodor von ; Brandt, Johann Friedrich ; Ménétriés, Edouard ; Keppen, Petr I.
Corporate nameUniversität ; Kaiserliche Universität
Place and Date of CreationBreslau, 12/03/1857
Description1 Brief, 4 Blatt (8 beschriebene Seiten), 8°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.10 Band 10 - Brief von Eduard Grube an Karl Ernst von Baer
Shelf mark
Nachl. Baer, Briefe 10, Bl. 65-68
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-136933 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Hat Dorpat verlassen und die Professur für Zoologie an der Universität Breslau übernommen. Familiäre Verhältnisse und kranke Angehörige hätten ihn zum Wechsel bestimmt. Dass die Zustände in Preußen und besonders in Schlesien nicht die Besten waren, war ihm bewußt. Seine Dorpater Freunde bemühten sich noch sehr um ihn. Er verbrachte noch den Geburtstag seiner Mutter in Königsberg, die leider wenig später verstarb. Zu seinen zoologischen Vorlesungen und Kollegen (Gravenhorst, Göppert, Barkow, Roemer, Frankenheim, Löwig, Duflos, Marbach, Landolt, Cohn). Hensel sei nach Berlin gegangen. Zu den sonstigen Naturforschern, meist Entomologen, v. Pannewitz, dem Lithographen Assmann, sowie den Entomologen Schneider, Letzner, Wocke, und H. Scholtz. Er pflege vor allem Kontakt zu Roemer, weniger zu Göppert. Auch der Privatdozent Körber sei hier. Dass Reichert hier sei, sei für die Entwicklungsgeschichte sehr gut. Zum Zoologischen Museum, im Vergleich zum Dorpater. Konservator sei Dr. Rotermund, der mit Insekten umzugehen wisse, was bei Filippow nicht zutraf. Hier sei ein regerer wissenschaftlicher Verkehr, Buchzusendungen und antiquarische Kataloge. Der Fonds des Zoologischen Museums betrage 200 Taler, weitere 180 stehen als Leibrente der Witwe Gravenhorsts zu. Zur Bibliothek, die durch das Legat von Gravenhorst sehr gewonnen habe, wie ihm Professor Abegg sagte. Er werde versuchen, die zoologische Sammlung durch Tausch zu erweitern. Hofft, dass sein Fortgang zum Vorteil von Asmuss gereiche. Hofft, Baer eines Tages beherbergen zu dürfen. Grüße an die Gattin, Middendorff, Brandt, Ménétries und Köppen.

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