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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Johann Friedrich von Erdmann an Karl Ernst von Baer
AuthorErdmann, Johann Friedrich von
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherRathke, Heinrich ; Engelhardt, Moritz von ; Parrot, Friedrich von ; Engelhardt, Gustav Konrad von ; Ledebour, Carl Friedrich von ; Pallas, Peter Simon ; Eschscholtz, Johann Friedrich von
Corporate nameKaiserliche Universität
Place and Date of CreationDorpat, 20/04/1829
Description1 Brief, 2 Blatt (3 beschriebene Seiten, Adresse auf letztem Blatt verso, Postvermerke), 4°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.7 Band 7 - Brief von Johann Friedrich von Erdmann an Karl Ernst von Baer
Shelf markNachl. Baer, Briefe 7, Bl. 15-16
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-133419 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Dankt für Baers gütiges Urteil über eine sehr unvollkommene Arbeit von ihm. Er habe aus Baers Werken unendlich viel gelernt. Bedauert, dass die Universität ihn nicht berufen konnte, dankt für die Vermittlung Rathkes, der eine ausgezeichnete Akquisition sei. Baer werde ihm ja bald in Richtung Rußland folgen. Zu Baers Anfrage bezüglich des Auerochsen im Kaukasus habe er sich an Engelhardt gewandt, der mit Parrot den Kaukasus bereist habe. Letzterer sei dort nur flüchtig gewesen, Engelhardt versprach, von seinem Bruder Erkundigungen einzuziehen. Er gehe nicht davon aus, dass der Auerochse momentan im Kaukasus vorkäme, da dort keine Wälder seien. Die Gebirge seien kahl. Wälder wie im Grodnoischen Gouvernement, wo die Auerochsen von der Regierung gehegt würden, gebe es dort nicht. Auch Ledebour zweifle am Vorkommen des Auerochsen im Kaukasus. Er legte aber die Notizen aus Pallas' "Zoographia Rosso-asiatica" (Petropolis 1811) vor. Legt ein Exzerpt daraus bei, da er nicht weiss, ob das Buch in Baers Händen sei, da es zwar 1811 gedruckt, aber erst seit kurzem im Handel sei. Sobald er von General von Engelhardt weitere Nachrichten habe, werde er sich wieder melden. Auch Eschscholtz verwies auf Pallas' Publikation. Seine Tätigkeit in der Klinik und als Leibarzt habe er aufgegeben, er passe am ehesten zur Stubenarbeit.

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