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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Karl Eduard Eichwald an Karl Ernst von Baer
AuthorEichwald, Karl Eduard
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherLedebour, Carl Friedrich von ; Meyer, Karl Anton ; Bunge, Alexander von ; Humboldt, Alexander von ; Hahn, Paul von ; Meyendorff, Alexandre von ; Abich, Hermann ; Ritter, Carl ; Kruse, Friedrich ; Pallas, Peter Simon ; Bronn, Heinrich G. ; Ehrenberg, Christian Gottfried ; Engelhardt, Moritz von ; Helmersen, Gregor von
Corporate nameAkademie der Wissenschaften
Place and Date of CreationSankt Petersburg, 11/04/1853
Description1 Brief, 2 Blatt (4 beschriebene Seiten), 8°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.6 Band 6 - Brief von Karl Eduard Eichwald an Karl Ernst von Baer
Shelf mark
Nachl. Baer, Briefe 6, Bl. 164-165
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-131828 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Schilderung seiner Verdienste um die Geologie und Paläontologie Russlands, damit Baer auf der Akademiesitzung etwas zu seiner Rechtfertigung und Verteidigung parat habe. Er sein ein praktischer Naturwissenschaftler und kein Kabinettsgelehrter. Alle von ihm neu beschriebenen Arten habe er teils unter Lebensgefahr auf seinen Reisen selbst gesammelt. Auf seiner Reise 1827 kam Ledebour mit Meyer und Bunge durch Kasan und habe ihm den botanischen Teil weggenommen. Den geognostischen Teil habe er selbst bearbeitet, darunter die Studien über das Alter der Felsformationen, die Humboldt erfreut hätten. Sein Werk über den Kaukasus werde von vielen, darunter Hahn, Meyendorff und Abich, als Hauptquelle angesehen. Über seine Studien hätten Humboldt und Ritter mit vielem Lobe geschrieben. Was er über die frühen Esten geschrieben habe, habe sich Kruse in Dorpat zuzueignen versucht. Die westlichen Provinzen habe er in botanischer, zoologischer und mineralogisch-geognostischer Hinsicht untersucht, wie dies seit Pallas' nicht mehr geschehen sei. Seine neuen Arten habe er in seiner Paläontologie von Russland beschrieben und abgebildet, viele seien von Bronn in seinen "Nomenclator zoologicus" übernommen worden. Zu seinen weiteren Untersuchungen, und der Anerkennung von Ehrenberg. Dass Estland zu der ältesten Übergangsformation gehöre, hätten weder Engelhardt noch sein Schüler Helmsersen je geahnt. Durch seine Reisen in Europa konnte er die erste vergleichende Geognosie Russlands schreiben (Naturhistorische Bemerkungen, als Beitrag zur vergleichenden Geognosie, Stuttgart 1851). Er habe viele Opfer für die Wissenschaft gebracht und zahlreiche Werke auf eigene Kosten publiziert.

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