Digitale Giessener SammlungenNachlässeNachlass Baer, Karl ErnstBrief von Christian Gottfried Ehrenberg an Karl Ernst von Baer, 10.03.1874 [10ten März 1874]Titel
Digitale Giessener SammlungenNachlässeNachlass Baer, Karl ErnstBrief von Christian Gottfried Ehrenberg an Karl Ernst von Baer, 10.03.1874 [10ten März 1874]
Titel
Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelBrief von Christian Gottfried Ehrenberg an Karl Ernst von Baer, 10.03.1874 [10ten März 1874]
- Verfasser
- Adressat(en)
- Beteiligt
- Entstehung
- Umfang1 Brief, 2 Blatt (3 beschriebene Seiten), 8°
- SpracheDeutsch
- SerieNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.6 Band 6 - Brief von Christian Gottfried Ehrenberg an Karl Ernst von Baer, 28.05.1834-18.03.1876 [28.05.1834-18.03.1876]
- SignaturNachl. Baer, Briefe 6, Bl. 112-113
- URL
- URN
Links
- DFG
- Nachweis
- Archiv
- IIIF
Klassifikation
Zusammenfassung
Antwort auf Brief vom 10.2., der ihm viel Freude gemacht habe. Zu Baers Altersbeschwerden. Zur Erbschaft von den Ascidien, Cuviers Osteologie und der beliebten Affentheorie. Zur erschrecklichen Bakterientheorie, die in London und Breslau mit viel Ernst behandelt werde. Entschuldigt Dönitz, auf den Baer einigen Unwillen habe wegen der Ascidientheorie, dieser sei ein ehrlicher wackerer Beobachter. Dieser habe jetzt in Japan wegen seiner eminenten Tätigkeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Zu Baers Entdeckung des Säugetiereies und Humboldts Meinung über seine Leistungen. Zum Ansehen von Cuvier und Linné in der heutigen Wissenschaft, Cuvier werde mißachtet, Linné werde Unkenntnis in der Mineralogie vorgeworfen. Mit dessen Sexualsystem der Pflanzen konnte Goethe nichts anfangen, da fanden zu viele Hochzeiten statt. Erhielt kürzlich einen freundlich dankenden Brief von Darwin. Zu Baers und seinen Naturanschauungen, die vielfach übereinstimmen. Auch er leide seit 1865 unter einer Augenschwäche, die seine Tätigkeit einschränke.
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