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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Alexander von Bunge an Karl Ernst von Baer
AuthorBunge, Alexander von
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherLehmann, Alexander ; Akerman, Platon Isidorus ; Wallich, Nathaniel ; Royle, John Forbes ; Meyer, Karl Anton ; Asmuss, Hermann Martin ; Uvarov, Sergej S. ; Parrot, Friedrich von ; Berghaus, Heinrich Karl Wilhelm ; Humboldt, Alexander von ; Fuss, Georg Albert von
Corporate nameAkademie der Wissenschaften
Place and Date of CreationDorpat, 13/11/1842
Description1 Brief, 2 Blatt (4 beschriebene Seiten), 4°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.4 Band 4 - Brief von Alexander von Bunge an Karl Ernst von Baer
Shelf mark
Nachl. Baer, Briefe 4, Bl. 24-25
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-129364 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Antwort auf Brief vom 10.11., der die Angelegenheit des Lehmannschen Nachlasses noch komplizierter mache. Zum Bericht des Gouverneurs von Simbirsk an die Akademie. Er verstehe die Antwort der Akademie an diesen mit der Bitte um Übersendung der Sachen nicht. Es handele sich dabei nur um persönliche Effekten, auf die die Akademie keinen Anspruch erheben könne. Er habe die Information an Akerman weitergegeben, der auf seine Recht nicht verzichten wolle. Vollmachten der Erben lägen bei Unterberger. Sollten die Sachen an die Akademie gehen, würden die Erben beim Senat Einspruch erheben. Er habe bereits für die Bearbeitung erste Schritte unternommen und Wallichs Werk (Plantae asiaticae rariores, 3 Bände, London 1829–32) angeschafft, das Buch von Royle werde er selbst erwerben. Zu seinem Verhältnis zu M(eyer). Freut sich über Baers Bemerkung über Asmuss. Sofern der Minister (Uvarov) für ihn sei, sei die Opposition hier kein Problem. Zu Baers Anfrage nach Eis in den Erdspalten in der Mongolei. Dies habe er bei seiner Reise 1830 nicht gesehen, sonst wäre die Vegetation auch nicht so karg. Seine Messungen habe er Parrot jun. mitgeteilt und einen Aufsatz in Berghaus' Annalen publiziert, den er Humboldt im Manuskript mitgeteilt hatte. Seine Reisetagebücher seien leider unergiebig, da er darin fast nur auf Botanik oder pflanzengeographische Verhältnisse Bezügliches notiert habe. Seine barometrischen und thermometrischen Tagebücher habe er an Parrot bzw. (dem Astronomen) Fuss übergeben, die sie benutzen wollten.

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