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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Karl Friedrich Burdach an Karl Ernst von Baer
AuthorBurdach, Karl Friedrich
RecipientBaer, Karl Ernst von
OtherCuvier, Georges ; Laurillard, Charles Leópold ; Ducrotay de Blainville, Henri Marie ; Alibert, Jean Louis ; Breschet, Gilbert ; Velpeau, Alfred ; Magendie, François ; Cloquet, Hippolyte ; Geoffroy Saint-Hilaire, Étienne ; Férussac, André-Étienne-Just-Pascal-Joseph-François D'Audebard de ; Brongniart, Adolphe Théodore ; Desmoulins, Charles ; Straus-Durckheim, Hercule ; Virey, Julien-Joseph ; Baillière, Jean-Baptiste ; Savigny, Marie Jules César Lelorgne de ; Grossi, Ernst von ; Marcus, Carl Friedrich ; Wessely, Moritz August ; Burdach, Ernst
Place and Date of CreationParis, 09/07/1826
Description1 Brief, 3 Blatt (6 beschriebene Seiten), 4°
LanguageGerman ; Deutsch
SeriesNachlass Karl Ernst von Baer - 1. Briefe - 1.4 Band 4 - Brief von Karl Friedrich Burdach an Karl Ernst von Baer
Shelf mark
Nachl. Baer, Briefe 4, Bl. 107-109
URNurn:nbn:de:hebis:26-digisam-129024 
Links
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Reference
Availability In My Library
Archive METS (OAI-PMH)
IIIF
Classification
Abstract

Antwort auf Brief, den er am 5.7. erhalten hat. Zu seinem Aufenhalt in Paris, wo das Erhabene an das Lächerliche grenze. Die wichtigsten Gelehrten seien Cuvier, an dem er den humansten Gelehrten fand, und dessen Mitarbeiter Laurillard. Für Blainville, dessen Vorlesung er hörte, hege er Bewunderung, (zu Alibert). Zu Breschet und dessen Präparaten sowie den embryologischen Forschungen von Velpeau. Von Magendie hörte er einen Vortrag im Institut. Cloquet sei ein sehr liebenswürdiger und mit der deutschen Literatur vertrauter Gelehrter. Geoffroy sei ein Narr. Ein Dutzend weiterer Forscher und Praktiker habe er kennengelernt, einige würden als Lügner bezeichnet. Baers Aufträge habe er nicht alle erfüllen können. Seinen Aufsatz habe er dem Redakteur von Férussacs Bulletin übergeben. Wegen den Petrefakten sprach er mit Brongniart und übergab Exemplare und Zeichnungen. Desmoulins sei verreist, Strauß sei kürzlich abgereist. Publikationen über Menschenstämme wisse er nicht und konnte auch von Virey nichts erfahren. Antiquare gebe es hier viele, aber es sei schwierig Bücher zu finden. Der Buchhändler Bailliere sei sehr bemüht, bei ihm habe er eine Partie Bücher gekauft, das Werk von Savigny sei allerdings vergriffen. Empfiehlt Baer eine Reise nach Paris, er werde einen für seinen Ruf vorteilhaften Aufenthalt hier finden. Selbst sei er viel mit deutschen Ärzten zusammen, Grossi aus München, der jüngere Marcus, von Arnim und Wessely. In vierzehn Tagen möchte er in Straßburg mit seinem Sohn zusammentreffen und dann über Freiburg und Basel durch die Schweiz weiterreisen.

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