ſtaben gelawt hetten. So mochten die Juden ain
auß ʒug haben vnd ſpꝛechen Pfefferkoꝛn ſchꝛeibt vil mit der hebꝛeiſchen geſchꝛifft von vns welchs doch in der warhait nit alſo iſt/ vnnd mochten mich ſtraf
fen in meinen woꝛten/ Wan die Juden geſitt ſein
nach alter gewonhait alle geſchꝛifft nach dem buch/ ſtaben zu verſteen ·
¶ Item Zu dem andern vmb willen aller Criſten menſchen welche das leſen oder hoꝛen leſen/ ſolichs zuhertzen faſſen vnd dem verkerten geſ chlecht eſter krefftiger widerſtanden vnd veracht gehalten mug werden/ vnd in ſunderhait vmb deren Criſten wil⸗ len die gemainſchafft mit jnen haltenn/ das die er/ leucht werden vnd zu rechter erkantnus komen ſol⸗ len vnd wa ſolches geſchech das nun ainer von de/ nen allen vonn meinem ſchꝛeybenn bewegt wurd ſo het ich meinen bꝛuder gewunnen. b
( Damit will ich das Buchlein beſchlieſſenn.
DVs aber ymandt wer der jm ſolchs wolt laſſen tzů
hertzen gon/ damit die leſterung gottes welche tag⸗ lich von den Juden geſchicht/ furkomen mocht wer den. Antwurt ich vnd ſpꝛich. dieweil man ſy die Ju den alſo frey laßt ſitzẽ ſo iſt es nit wol müglich das ſolch vbel nit geſchech. Sy mußten nit allain denn wucher vnderwegen laſſen oð in groſſem reichtumb ſitzenn. Sunder ſy mußten alle verwoꝛffne arbait thun/ als die gaſſen ſauber halten oder die Camin keren deßgelichen die ſcheyßheuſer fegen vñ hundts dꝛeck klauben zc. Doch das nit vnderwegẽ laſſen als ich manigmal erzelt hab/ von in tzu nemen die


