2 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
zusetzen. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der unsere Demokratie wieder be- droht wird, war er mit seiner Klarheit und seiner politischen Stärke ein Mensch, der Orientierung bieten konnte.„Von Auschwitz nimmt man keinen Abschied“, hatte Gerhard ge- Sagt, als er sich um das Amt des Vor- sitzenden der Lagergemeinschaft be- warb. Das lebte er, dafür stritt er. Abschied nehmen müssen nun aller- dings wir— und es fällt uns unendlich schwer. Unsere Gedanken sind bei sei- ner Familie und seinen vielen anderen Fre undinnen und Freunden in dieser nicht leichten Zeit.
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In den vergangenen Monaten konnte die Lagergemeinschaft trotz allem Veranstaltungen durchführen bZw. als Mitveranstalter auftreten: In Bad Vilbel hielt Patricia Litten im Ja- nuar einen eindrucksvollen Vortrag zu dem Buch ihrer Großmutter Irmgard „Eine Mutter kämpft gegen Hitler“. Von der Arbeitsstelle Holocaustlitera- tur und der EKGA als Mitveranstalterin wurde von Andrea Löw im Juni in Gießen ihr neues Buch vorgestellt: „Deportiert., Immer mit einem Fuß im Grab'— Erfahrungen deutscher Juden. Fine kollektive Erzählung auf Basis Hunderter Zeugnisse“. Auch fand in Bad Vilbel eine szenische Lesung mit Texten und Bildern des Recherche- net?werks Correctiv Zum Potsdamer „Geheimtreffen“ der Identitären Be- wegung mit Vertretern von AfD und Werteunion(Stichwort„Remigrati- on*) Statt.
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Weiterhin erfolgte im Oktober 2024 in der Synagoge Münzenberg in feierlichem Rahmen die Ubergabe von historischen Unterlagen der La- gergemeinschaft Auschwit? an das Stadtarchiv von Münzenberg, Vereins- sit? der LGA. Die Unterlagen stam- men aus dem Fundus von Diethardt Stamm, Mitglied der LGA von Anfang an und viele Jahre stellvertretender Vorsit?ender unseres Vereins.
Vom 21. bis 27. November fand un- sere diesjährige Studienfahrt nach Auschwit? und Krakau mit 23 Jeilneh- merinnen und Teilnehmern statt. Die Nachfrage war auch dieses Jahr enorm.
Dank Ihrer Mitgliedsbeiträge und Spenden konnten wir unter anderem wie folgt Unterstützung leisten: Wir ermöglichen einer Auschwitz-Uberle- benden, dass sie in ihrer Wohnung be- treut werden kann und somit nicht in ein Heim umziehen muss. Die so wert- volle Arbeit der Ambulanz in Krakau, über die wir im letzten Mitteilungs-


