Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
Ihre Spenden sind weit mehr als eine finan?ielle Unterstützung
die uns Freude bereitet und ein Zeugnis dafür ist, dass immer noch je⸗ mand an uns denkt? bedankte sich Jo- zef Paczinsky als Präsident des Kra- kauer Clubs der ehemaligen Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz- Birkenau für die im vergangenen Jahr überwiesene Spendensumme in Höhe von 2500 Euro. Die Krakauer haben diesen Betrag in rund 9000
Jede Anerkennung ihres Schick-
Wer jemals das Vertrauen von ehe- maligen Häftlingen Nazi-Deutsch- lands gewonnen hat. weiß, wie wichtig, über die finanzielle Seite der Spenden hinaus, die ideele Anerkennung ihrer Verfolgung und ihres Widerstandes ist.
Fortgeführt werden die beiden%
tenschaften in Krakau, mit denen di
intensive Pflege und Betreuung von zwei schwer- kranken Nazi-
polnische Zloty umgetauscht. Davon wurden 1000 Zloty an die Ambulanz für echemalige politische Häft- linge der Kon- zentrationsla- ger überwiesen und an 74 Mit- glieder jeweils
sals als Verfolgte des Dritten Rei- ches ist für die überlebenden KZ- Häftlinge sowie die Hinterblie Pbenen der ermordeten und ver- storbenen Opfer von großer per- sõnlicher Wichtigkeit- eine Hoff- nung, dass vich angesichts des von ihnen erlebten Grauens heute mehr Menschen für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität
Opfern mõglich gemacht wird Mitteilungs- blatt 2 /02). Bereits seit Jahren leistet die g meinschaft Freundeskreis einen Beitrag für Arztkosten und medizini-
100 Zloty wei- tergege ben. Die restlichen rund 600 Zloty wurden für laufende Ausgaben des Krakauer CQlubs verwendet.
Die Häftlingsvereinigungen in Warschau und Zgorzelec haben die Spenden verwendet, um ebenfalls ehemalige Häftlinge zu unterstützen, teilweilse mit höheren Einzelbeträgen für Schwerkranke, die einen größeren Betreuungsaufwand benötigen.
Auch Roma und Sinti, denen eine Entschädigung vorenthalten wurde und wird(Mitteilungsheft 2/ 02) erhielten durch Sie, liebe Spenderinnen und Spender, in finanzieller Form eine An- erkennung für ihr erlittenes Schicksal.
einsetzen.
sche Betreuung der ehemaligen K?ZHãftlinge, die in
Zgorzelec und Umgebung leben. 6
Entsprechen konnte der Vorstan einer Bitte des in Krakau ansässigen Ambulatoriums für ehemalige Nazi- Opfer das um 300 Euro zur Anschaf- fung diverser medizinischer und pfle- gerischer Kleingeräte angefragt hatte.
Die meisten lokalen Häftlingsver- einigungen sind im Polnischen Ver- band der ehemaligen politischen Häft- linge der Nazigefängnisse und Kon- zentrationslager organisiert. Auch hier steht die Unterstüt?ung von Kranken und Pflegebedüftigen im Vorder- grund. Dem Bezirksverband Krakau


