Heft 
(2000) 1/2000. August 2000
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4 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

Thema der Gespräche war der gegen- seitige Meinungsaustausch über unse- re Organisationen und die weitere Zu- sammenarbeit.

Im Museum des ehemaligen KZ Auschwitz trafen wir uns zu einem Ge- spräch mit dem Direktor des Mu- seums Herrn Jerzy Wroblewski und seiner Vertreterin Frau Krystyna Oleksy. Die Mitglieder der LKGA in- teressierten sich vor allem für den Zu- stand und die Absicherung der ver- bliebenen Exponate, die Organisation und Durchführung der Besuche und für die Finanzierung.

Nach einem Besuch in der Interna- tionalen Jugendbegegnungsstätte fuh- ren wir nach Birkenau, wo Stachel- draht, einzeln verbliebene Kamine, Ruinen der Gaskammern und der Krematorien stumme Zeugen des größten Friedhofs der Welt sind.

Am Sonntag, dem 30. April, trafen wir uns zu einer halbtägigen Konfe- renz. Die wichtigsten Tagespunkte wa- ren die vielfãlti- gen Aspekte in der Zusammen- arbeit zwischen der Lagerge- meinschaft Au- schwitz-Freun- deskreis der Au- schwitzer und den die ehemali- gen Häftlinge des Konzentrati- onslagers Ausch- wit?-Birkanau vertretenden Or- ganisationen. Die Bedeutung

des weiteren deutsch-polnischen Aus- tausches, besonders unter den Jugend- lichen, soll an dieser Stelle betont wer- den.

Der Krakauer Klub der ehemali- gen Häftlinge Auschwitz- Birkanau arbeitet mit der Internationalen Ju- gendbegegnungsstätte in Oswiecim zusammen, unsere Kollegen nehmen sehr oft an den Treffen mit den deut- schen Jugendlichen teil. Auch die deut- schen Jugendlichen sind in unserenſſ) Klub oft zu Gast. Wir informierten auch darüber, dass unsere Mitglieder ehrenamtlich im Maximilian- Kolbe- Werk in Freiburg tãtig sind, das sich al- ten und kranken Menschen widmet.

Am 1. Mai beendeten wir unser Treffen. Es waren sehr arbeitsame und wichtige Tage, die uns nähergebracht und unsere gegeneitigen Kontakte vertieft haben. Die finanzielle Unter- stützung, die wir bekommen haben, wird der Tätigkeit des Klubs und den Bedürftigen zugute kommen.

Mahnmal in Auschwitz-Monowitz.