Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 9
Zwei Briefe aus Krakau
Weil wir 1999 wie erwähnt einen vergleichsweise geringen Betrag an ehmalige KZUberlebende übergeben konnten, wurde die Summe diesmal nicht an einzelne Fa- milien aufgeteilt. Joszef Paczynski teilte in einem Brief an Karin Graf, die mit einer Reisegruppe zu einem Zeitzeugen-Gespräch in Krakau war, mit:
Sehr gechrie Frau Graf,
ich danke Ihnen schr herzlic für Ihren Brief und Ihre Grüße, die ich meinen Kollegen und Kolleginnen bei unserem Treffen überbrachte. Wir alle sind der Meinung, daß solche Treſſen nötig und von großen Voreilen sind und daß sie zur gegenseitigen Verständigung beitragen.
wir haben über das Geld sehr heftig diskutiert Die meisten varen dafür, daß das Geld gerecht auſgeteilt vird Aber- vie Sie selbst geschrieben haben ist dafür diese Summe einſach zu Klein. Deshalb haben vir beschlossen, das Geld für die Bedũürfnisse des Klubs auszugeben: für die Miete, die Rechnungen, bescheidene Empfange verschiedener Delegationen, Kleine Geschenle für Kranke, Hilſe für Kranke, häufige Teilnahume an Beerdigungen veriorbener Kollegen.
Ich danke Ihnen noch einmal für Ihre Grüße. Ich vünsche Ihnen und Ihren Freunden viel Glück Gesundheit und alles Guie. Wir wünschen auch alles Gute für Anni Reineck.
Mit freundlichen Grühen—
Der besagte Rollstuhl wurde von einer Gruppe aus Kassel
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zur Verfü- Sehr geehrte Sra ann a⸗ gung gestellt.
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(Tel. O561 F— Sn 7880660, Fax 7880661) =c A7ah melden. Sie de oSœh M 7 Kärt ab, in- wieweit bei
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einer Familie in Polen kon- kreter Bedarf besteht.


