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(1994) 1/1994. März 1994
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10 Lagergemeinschaft Auschwit? Freundeskreis der Auschwitzer

lingsnummer am linken Unterarm ersetzt. Das lands für politische„Ver- Sollte einer Flucht des Haftlings vorbeugen und brechen? ins Lager gesteckt im Falle einer Festnahme seine Identifizierung worden waren. Hãftlinge jü- erleichtern. Darüber hinaus wurden die Haftlin- discher Abstammung erhiel- ge mit Dreiecken gekennzeichnet, deren Farbe ten einen Stern aus einem davon abhing, aus welchem Grund sie verhaftet gelben Dreieck und einem und ins Lager geschickt worden waren. Die Dreieck in der Farbe, die dem meisten Haftlinge trugen ein rotes Dreieck an Grund ihrer Verhaftuang ent- ihrer Bekleidung, was zu bedeuten hatte, daß sprach. Zigeuner und von Sie als Feinde des hitlerfaschistischen Deutsch- den Hitlerfaschisten als Aso- ziale angesehene Häftlinge wurden mit schwarzen Drei- ecken gekennzeichnet. kr0 minelle trugen grüne Dreiek- e, wahrend Bibelforschern iolette Dreiecke zugeteilt wurden. Das malarische Klima der Umgebung von Auschwit?, die allen grundlegenden An- forderungen hohnsprechen- den hygienisch-sanitären Un- terbringungsverhältnisse, Hunger, unzureichende und vor Kalte nicht schützende Bekleidung, die lange Zeit nicht gewechselt, gewaschen und schlecht desinfiziert wurde, Ratten und Insekten- all das trug dazu bei, daß Krankheiten hervorgerufen wurden und Epidemien ent- standen, die die Anzahl der Lagerinsassen dezimierten Unter diesen Bedingungen itten besonders die Haftlinge in Birkenau, wo es lange Zeit weder eine Kanalisation noch ein Wasserleitungsnetz gab. Einzig und allein die Nie- derschläge von Regen oder von Schnee erleichterten es, zu Wasser zu gelangen. Man hatte sogar den Befehl erlas- en, der die Benutzung der primitiven sanitãren Finrich- tungen auf zehn Sekunden begrenzte. 8