Heft 
(2014) 2014. Dezember 2014
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 8

Teilnehmer der Studiengruppe am Fingang des Stammlagers vor dem Rundgang durch das Konzentrationslager Auschwitz I. Foto: Michael Bruder

Verwandten oder Bekannten fragen. Diese Recherchen sind heute ein we- sentlicher Bestandteil der Arbeit des Archivs. Viele Nachkommen der Opfer fragen bis heute nach Informationen über das Schicksal ihrer Familienange- hörigen oder Freunde. So ist das Archiv nicht nur historische Quelle sondern auch Hilfe für Hinterbliebene, das Schicksal von Angehörigen aufzuklä- ren und einen Anhaltspunkt für Brin- nerung und Gedenken zu finden.

In der Kunstsammlung der Ge- denkstätte erhalten die Studiengrup- pen einen Finblick in das reiche künst- lerische Schaffen der Häftlinge heimlich als eigene künstlerische Aus- drucksform, er?wungen von der S8 für ihre Zwecke und geduldet für private Zwecke der SS-Mannschaften. Die

Kunst war seelisches Uberlebensmittel die Auftragsarbeiten erhöhten die Uberlebenschancen wegen der besse- ren Arbeitsbedingungen. Die Lagerge- meinschaft Auschwitz- Freundeskreis derAuschwitzer unterstüt?zt regelmäßig die Kunstsammlung durch die Hnan- zierung von Restaurierungsarbeiten.

Oswiecim und Krakau

Beim Besuch der Stadt Oswiecim er- fahren die eilnehmerinnen und Teil- nehmer, dass bis zur Okkupation im September 1939 ein reiches Zusam- menleben von polnischen Juden und Nicht-Juden blühte, das brutal ausge- lõscht wurde.

An den Besuch in Auschwitz Schließen sich zwei Tage in Krakau an,