Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Die Lagergemeinschaft hat in diesem Jahr wieder viele Projekte verwirklichen können. Mit mehr als 12.000 Euro haben wir die Häftlingsorganisationen in Polen unterstũtꝰt(iehe S. 1 ff). Zurzeit fõrdern wir zudem eine Freiwillige der Aktion Süh- neZeichen mit einem kleinen Stipendium für ihren Jahresaufenthalt in Theresien- Stadt. Recherche-Anfragen von Studierenden und Angehörigen haben wir an das Archiv der Gedenkstätte Auschwitz vermittelt.
2014 fanden wieder Zwei Studienfahrten nach Auschwit? statt. Uwe Hartwig hat als Vorsitꝰender auch die Konzeption einer weiteren für Studierende und Lehrende der Univeyity ofapplied Sciences in Fulda, Fachbereich soziale Arbeit, erstellt und die Fahrt begleitet. Auch gehören Veranstaltungen mit Uberlebenden des NSVerfolgungswahns und võlkermords zu unserer Bilanz. Uber Evelina Merovã und Eva SxZepesi ist in die- Ser Ausgabe des Mitteilungsblattes Zu lesen. Auch Fva Pus?tai aus Budapest war bei zwei Schulbesuchen und einer Abendveranstaltung unser Gast. Hein? Hesdörffer konnte seine Zusage Zu einem Gespräch im November in But?bach leider krankheitsbedingt nicht ein- halten, s0 dass der Hilm„Schritle ins Ungewisse* über sein Verfolgungsschicksal ohne ihn ge?eigt werden musste.
Involviert waren wir im Herbst bei Veranstaltungen im Beiprogramm zur Aus- Stellung, Legalisierter Rauhꝰ in Bad Vilbel. Wir waren Mitveranstalter bei den Vor- trãgen von Noachim Meißner(Zuflucht am Bosporus) und Heiner Fhrbeck(Vntste- hung des Antisemitismus) sowie Mitorganisatoren beim musikalisch-literarischen Programm mit Lyrik und Prosa von Hilda Stern, das von Lilli Schwethelm und Georg Crostewit? prãsentiert wurde, und bei einer Lesung und einem Gespräch mit Rafael Zur, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Vilbel.(Uber diese Themen wird im nächsten MB im Frühjahr 2015 Zu berichten sein.)
In dieser Ausgabe finden Sie zudem drei längere Beiträge- einmal zum Thema „Raubkunst' von Mexander Wolf und zum anderen zwei Artikel von Andreas Kilian zum jüdischen Sonderkommando. Er würdigt die Bedeutung von Hilip Müller, der als Kronzeuge eine herausragende und tragische Rolle im Nachkriegsdeutschland spielte. Andreas war einer der wenigen, die Zu dem sehr Zurückgezogen lebenden Filip Müller noch bis Zu dessen Tod am 9. November 2013 Kontakt hatten. Im Zweiten Beitrag von Andreas Kilian wird die RezZeption des Aufstands des jũdischen Sonderkommandos am 7. Oktober 2014 anlässlich des 70. Jahrestages ausführlich beleuchtet.(Inhaltsangabe und Impressum sind auf der vorletꝰten Seite Zu finden.)
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine Lektüre mit nachhaltiger Wir- kung und Erkenntnissen.
27. Januar 2018: 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz Nd
Zu diesem Gedenktag wird es eine VieNahl von Veranstaltungen und Berichten in den Medien geben. Auch wir als Lagergemeinschaft werden zumindest mit ei- ner Veranstaltung mit Irude Simonsohn(iehe Rückseite dieser Ausgabe des MB) dabei sein. Wahrscheinlich auch noch mit weiteren Terminen, die derzeit noch nicht fest vereinbart werden konnten. Bitte beachten Sie die Verõffentlichungen in der Presse und schauen Sie hin und wieder im Internet auf unsere Seite MM¶agergemeinschaft · auschwit. de„


