Heft 
(1990) Nr. 17. Mai 1990
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onanitalunsagar Auschuit

Folgende Anordnungen slnd beim Schriftverkehr mlt Sefangenen 20 be- schten:

1.) Jeder Schutzhsftgetangene dsrt im Monatzwel Brlefe oder zwel Karten von seinen Angehörigen empfangen und an sie sbsenden. Die Briefe an die Sefangenen mUssen gut lesbsr mit Tints geschrieben sein und dUr. ten nur 15 Zeilen auf elner Seite ent- halten. Sestattet ist nur eln Briefpo- gen normaler Sröße. Brlefumschlsge mössen ungefüttert sein. In elnem Briefe durfen nur5 Brlefmsrken à 12 Pig. beigelegt werden. Alles andere ist vorboten und unterlegtder Beschlag- nahme. Postkarten haben 10 Zeilen. Uchtbilder dUrfen als Postksrten nicht verwendet werden.

2.) Geldsendungen alnd gestattet.

3.) Es ist dsrauf zu achten, daß bel

Seld- oder Positsendungen die ge- naue Adresse, bestehend aus: Neme, Seburtsdatum, und Sefangenen-Num- mer, auf die Sendungen z0 schreiben Ist. ſst die Adresse fehlerhaft, geht die Post an den Absender zurUck oder wird vernichiet.

4.) Zeltungen ulnd geslsttet, dUrten aber nur durch dls poststelle des K. l. Auschwltz bestellt werden.

5.) Pekele dUrfen nlcht geschlckt wer-

den, de die Sefangenen Im Lager

elles Keufen können.

6.) Entlessungsgesuche aus derschutz-.

hatten die Lagerleltung slndzwecklos.

Se Sefangenen Im Konzentratlons-Lager sind grundsätzllch nlcht gestattet

DorLagerkommeandant.

Melne Anschtltt:, c Name:

c

Absender:

Auschwitz, den: e

.