Heft 
(1989) Nr. 16. November 1989
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6 Lagergemelnschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V.

Unseren vichtigsten 8eitrag gang haben, inhaltich be- zur Mahrung des Erbes von teiigt sein und aus der Ar- AuSchwitz können und müusSen beit der DokKumentat jonsSwerk ir in der Bundesrepub)ik Stätte Auschwitz Nutzen zie

Deutschand und nicht in Po- hen können.

len eisten. Hier entschen-

de von AuschWitz-Birkenau-Mono- menarbeit aler Gruppen eine itz verstanden haben, indem

Stiftung Auschwitz

den Köpfen und Benzen unse-

rer Mitbürger präsent ma 2 schaffen Eine solche chen. bas ist die eigent]- Stiftung ist die angemessene che Repräsentanz Vergegen- Form, das Erbe von Kener⸗ 0 ärtigung von AusSchwitz ebendig z0 erhalten, den Birkenau-Monovitz, 2zu der Streit um das richtige Ver- ir aufgerufen sind. StändnisS von Seschichte

fruchtbar zu machen und der politischen 81dungsrabeit

in der Bundesrepubik Mei al)e 6Gruppen für das Deutschand für die nächsten Srbe von Auschwitz-Birkenau- fünfzig Jahre neue Impu)se Monowitz venarntontien e Seb s ind, sollen a)le Gruppen vom Auschwit?z en und zur Dokumentat ionsverkstätte einer menschenwürndigen 2u- Auschitz, vie sie in Frank- Kunft ien gegeben Merden furt am Main entsteht, zu- müssen.

KUoo F ohrmeann

Folter Richter Was War da Zeugin 5 Da war draußen ein Lastwagen vorgefahren

mit einer Fracht von Kindern

lch sah es durch das Fenster der Schreibstube Ein Keiner Junge sprang herunter

er hielt einen Apfel in der Hand

Da kam Boger aus der Tür

Das Kind stand da mit dem Apfel

Boger ist zu dem Kind gegangen

und hat es bei den Füßen gepackt

und mit dem Kopf᷑ an die Baracke geschmettert Dann hat er den Apfel aufgenoben

und mich geholt und gesagt

Wischen Sie das da ab an der Wand

Und als ich spãter bei einem Verhör dabei war Sah ich

wie er den Apfel

Peter Weiss