28 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. .„ Uitrakurzwellen MHz H S Gr. Feldberg/Is. 94,40 O S5 Hoher Meißner 99,00 Biedenkopf 91,00 W 2030 Uhr Bimberg 91,30 nessischer rundfunk piarcderg 90.60 Würzberq 88,10 Kasse 100,10 Mittelwellen 19. Juni 036 2030 Uhr Eie Erzähltes Leben ſic ſ 504 kk
Monika Hed ennen Sie MschMtꝰ
Hermann R. erzahlt um sein Leben
Sie Kennen, von Fotografien oder vom Museumsbesuch, velleicht die Bider von Auschwitz: den Eingang Arbeit macht frei“, cie Gaskamtmern, die Ofen, die Pritschen, die Geleise, den Stacheldraht Oie Wirkichkeit von Auschwitz kennen nur cie die dort gelebt haben und die doft Oestorben Sind Wenn Hermann B. von Auschwitz erzäht, dann ist er Weder der politische Hãfting Nr 63.387, der im Arbeitskormmando Angst hat vor dem Kapo Jupp, der Schs- del spalten kann mit einem Spatenhieb. dann ist er wieder der Schreiber auf Bock 21, dem Krankenbau, wo er im Akkord ſotenscheine. mit erfundenen ſodes- ursachen in die Maschine tüppt dann ist er wieder der junge Mann, der vom Dach- boden des Blocks 21 heimlich den Block 11, den Sitz der Lagergestapo, und cie Massenerschießungen an der SchMar- zen Wand“ beobachtet. Schon damals ahrnt Hermann R., daß cie Menschen nach dem Krieg die Wirkichkeit von Auschwitz nicht gauben werden. DesMegen macht er sich bewußt zum. AMgenzeugen
Hermann R. zeigt nnen erzahlend Sein AMschwitz“ die Opfer und die Täter den Josef Kehr der Menschen mit der Phenolt Spritze tötete den Oswad Kaduk, der Menschen mit dem Knòppel das Genick brach; seinen Freund Laszlo, dem er das Leben retten wollie und es nicht geschafft hat. Sein Auschitz“ ist die spiegelblank gefeqte Lagerstraße, sind die roten Back Steinblocks mit den gepfegten Bumen gãrten, ist die„bidnubsche Anlage Aschr witz“, hinter deren Fassade auch eine internationale Bot-KreuzKormmission die Wirkichkeit von AMschwitz nicht entdecken konnte oder wollte.
Healsation Monika Hed PodMtion hr 1989 ca. 70 Min.
26. JUni 1980 20.80 Uhr Erzanltes leben
Seinharct Jung 6 Die verbotene Tür
Ein Sinto erzählt von Kindheit. Verfolqung und Uberleben
Daß es in Ostpreußen vor dem Zweiten Weltkrieg seßhnafte Sint gegeben hat, ist Kaum bekannt. Die Verfolqung durch die Nationalsozialisten õschte diese Familien fast qanzch aus. Einer der wenigen Uber- ebenden ist Paul D. Geboren 1933, ef- ebte er seine fröhe Kindheit auf dem Baut ernhof seiner Familie in Friedrichswald bei Goldap Noch heute erinnert er sich gerne an die Wader cie Seen. die schnee- rechen Winter seiner ostpreußischen Heimat. 1942— Paul ist gerade neun Jahre alt— wWird die gesamte Familie in das Konzentratonslager Bialystok depor- Hert. Der Vernichtung entkommen nur wenige, darunter Paul. Im ostfriesischen Mrich finden sie 1945 ein neues Zuhause Zehn Jahre später lernt er seine Frau Martha kennen. Drei Töchter werde Oeboren..
Seiner Frau und seinen Kindern zuheb versucht Paul D., cie Erinnerungen und den Schmerz Uber die erlittene Gewait und cdie Demotigungen herauszuhalten aos derm Atag der Familie Aber die Schatten der Verfolqung holen sie dennoch ein. Menn auch die Generaton der Zeugen, der Opfer wie der Tater nach und nach abgelòst wird durch ihre Kincder und Kin deskinder so bleibt doch die erlebte Geschichte der Väter und Großvãter ebendig in den Nachgeborenen. Wer dies nicht wahrnimmt, läuft Gefahr daß ihm das verdrãngte Eigene wiederbegeonet ohne erkannt z0 werden.“(Geinhardt Jung)
Heoje Aneas Weber Schejef pPooMtion SOH 7969 62 Wn.


