10 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V.
Jahre 40 Bundesrepublik und... Was man nicht verStehen kKann
In däesen Wochen und Monaten wurde und wä vd über däe Gründung der BundesrepubLäkK in a1Len Medäien viel geschreben und geredet. Das Fernsehen brängt Dokumentatonen, eine Serie Von Veämar nach Bonn und väe18 Fä. 1me von Damals als Wä ederhoLung.
VMe1es Ist, meiner Meinung nach, sehr gut, interessant und muß den 6 Menschen Immer w eder In Erinnerung gebwacht werden.
Manches 1Sst verirrend und manches kKönnten säch dde Fernsehans tal- ten ersparen.
Erännert werden muß an das, vas iIn der Zeit des Nat ona1sozia— 13 smus geschah,— daraus müssen wär 1ernen und Konsequenzen zde— hen! Erännert werden muß an das Trimmerfe1d, das uns däe Nazidã K- tatur hänter1Läeß und es üst auch gut, an den Kalten Kreg zu erinnern. Was für Gefahren er für den Fräeden brachte und an dãe dadunch erfolgte Vahnsinnsmüs tung in Vest und Ost!
Aber es muß auch erännent verden an däe VorsteLLungen, an dãäe Hoffnungen der Menschen nach 1945 und nach der Gründung der Bun- de srepubLkK.
Hatten nächt atLe die Hoffnung auf eine bessere und eäne gerechte- ve Gese11s chaftsordnung?
Hofften däe Menschen nächt darauf, daß sde, däe KLeinen! etwas mehr zum Mä treden haben würden!
Sprachen nächt alLe Parteien, von der SPD bäs zur CDU, CSU von So— zz a14 slerung? In den Verfassungen der Bundes Länder steht heute noch: Grund und Boden, MNaturschätze und Produkti onsmã tteL können durch Gesetz„ in Gemeinwärtschaft überführt werden. (Art. 15) Wo bLeibt das Gesetz? Vas Ist daraus geworden?
Die Fusi on der Tndusträegiganten schreitet in mner rascherer Fo1ge veiter, däe Konzerne vepden noch größer, stärker, a, s4e sind oft auch für däie PoLtik, däe gemacht wiyd, entscheidend. Manche Regerungsentscheidung üst nur noch mät Rücksicht auf Tn- 6 dus tãeinteressen dunchfühnbar.
Die KLeinhändler, der M tteLstand, veLche früher etwas mehr be- wücksichtigt wurden, haben nächts mehr zu sagen, säe sind heute zu schwach! Sie verden von den GroBhande1sketten zu Tode kKonku- riert.
Unsere Hoffnungen sind nächt in Erfül Lung gegangen. Trotzdem, die meisten Leben ganz gut— obwohl es mehr als zwe Mä. LL onen ArbeitsLose gäbt, etwa ein Drättel der Bürger von SozahäLfe 1Le— ben muß.
Daß es aber in däesem Staat hunderttausende Obdachlose gcbt, Ist skKandaLös!
VeLes haben wär uns anders vorgesteLLt!
Die SozMalgesetzgehung Ist nächt besser gevorden— aber veLche Lobby haben dde Arbed tsLosen, däe Obdachlosen, dde sozMa1 Schwa- chen?—


