Lagergemelnschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V.
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Des veiteren bestand Einvernehmen darüber, daß das, vas v1r mät Poublette in Auschwitz meinen, ncht däie Hauptsache dessen sein kKann, vas vir 1eisten müssen; vde1— mehr 14egt das Schvergewächt der Arbett hier in unserer RepubLTkK ent- 1ang den drei Frageste1Lungen:
1. wie kam es zu Auschvitz?
2. Was var Auschwitz?
3. Mie gehen vär mät Auschwitz
seit 19 415 um?
Dies geschteht in Form von Studien- fahrten, Arbeitseinsätzen in den Gedenkstätten, Eäinzelarbetten von
Mi tgLiedern für däe DONEA, Inter- vievs müt überlebenden u.vm. Vär dürfen däese unsere Gese11Lschaft ncht in Ruhe 1assen, nächt zur Ruhe Kommen 1assen, vet1 dann däe Opfer und damit das Erbe von Auschwitz dem Vergessen preisgegeben verden.
Die Bonner Gesprächspartner haben uns, däe Lagergemeinschaft, gebeten, ein vetteres Papier vorzulegen, aus dem däie nächsten Schrätte zur Grün- dung etner Stiftung hervorgehen.
Es wurde deut1ich, daß däie Bundes- regterung die 6ründung einer so1— chen Stiftung begrüßen vürde, da sde se1Lbst nächt tätig verden vo11e.
R. Dohrmann berdchtet veiter, daß gerade der Vertreter des Auswärt— gen Amtes auf praktische Schrätte drängt. Die La6ergemeinschaft s011 Federführend tätig bLeiben.
Es steht dde Frage an, velches In- vestttLonskapt tal nötig vrd- ein- ma1 für dte DOWEA 1n Frankfurt (Solmsstraße?) und dann iIn Polen, venn dte Merkstatträume 1n Ausch- vtz entstehen so11en.
Der KLTchenvorstand der Dreifaltig- kettsgeme inde, in deren Räumen dde Lagergemeinschaft arbettet, unter- stützt vetterhin dtese Partner- schaft zur Lagergemeinschaft/ Freundeskreis. Auch zu veitergehen- den Plänen(neue Räum1ichketten 1n der Solmsstraße)— so R. Dohrmann— hat der KLTchenvorstand ja“ ge- sagt(Erbpacht; Regiona 1verband). Der Ev. Regd ona Lverband 1st berett— venn dze Stiftung zustande kommt— die gesamte fnanzte11e AbwckLung (d.h. Buchführung und Kontro11e) zu übernehmen. Durch einen Pachtver- trag zuischen Stäftung und RegLo— nalverband könnte auf Lange Skcht han der Bau gesichert verden.
Im Anschluß an den Tätigkettsbe- richt findet eine rege Diskussion statt. Es verden Fragen zur Ver- Lagsarbett geste1LLt; veiter vTd
angesprochen, ob bei den Bonner Ge- sprächen auch über einen Bettrag zum physischen Erhalt von Ausch- vitz gesprochen wurde.
3. 2usamnensetzung des neuen Vor- standes— Konsequenzen für die vei- tere Arbeit der Lagergeneinschaft
In nehrern 6Gesprächen varen H. Reineck und R. Dohrmann übereinge- komnen, den Mttgliedern einen Vech- sel zwischen Vorstandsvorsttzenden und GeneralsSekretär vorzuschlagen. H. Reineck fühlt sich aus gesundheit14- chen Gründen nicht nehr in der Lage, die sehr arbeiltsintensive Tätigkett des Generalsekretärs voll auszufüh- ren. R. Dohrmann erklärte sich daher berelt, dtese Arbelt für eine Vahl- per 10de zu übernehnen.
VLe das Vahlergebnis zeigte, stimm- ten a1le Mttglleder in geheiner Ab- stimnung dtesem Aufgabenwechsel ohne Gegenstimme zu.
Für das Ant des Sekretärs sovie
des Kasslerers ergaben sich keine anderungen. Aufgrund einer Statutenanderung
vom 14.3.1987 waren als vettere Vor- StandSmitglteder erstmals dret Bei- s1tzer zu vählen.
Insgesamnt vird der Verein nun durch folgende Vorstandsnttglieder vertreten:


