Lagergemelnschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V.
In Reinbeck
Gamburg) beteiligten vir uns an einer Veranstaltung zun Untkriegstag— 1 09.—
Bei den»Viesbadener poln. degen“ varen vir mit einer Ausstel- lung und Vortrag deteiligt.
Ss vurden 1987 14 Vortrage gehalten 4 Seminare durchgeföührt 134 Schulen besucht bei 21 Cewerkschaften u. pol. Farteien Versammlungen abgehalten in 14 kirchl. Geneinden Ver- Samnlungen organisiert. 11.500
Dabei vurden etwa PersSonen
von uns angesprochen.
Im Fernsehen, ARD und 2DF, gab es über unsere Arbeit 3 Sendungen, bein Rundfunk GHessen 3, Vestd. Rundfunk 1, Bayern 1, Berlin 1 insgesamt 6 Sendungen.
ErsStellt vurden Dokumentaticonen öber MengeleVerschuer, die Veannseekonfe- renz“ und üder die scogenannte Histo- rikerdebatte(Auschwitz- Luge etc.
Mit der»Deutsch-Polnischen Gesel1- Schaft“ haben vir enge Kontakte und
eine gute 2usannenarbeit. Fbenso vurden Verbindungen mit dem »Deutsch- PolnisSchen Institut“ in
Darnstadt aufgenomnen.
Der Kanpf zur»Entschadigung“ ehema- 11ger BHaftlinge und 2Zvangsarbeiter Polen, Russen) fand noch keine uns befriedigende Losung; doch sind Teil- erfolge dereits ersichtlich.
Gegen Rustung fand eine von Zehntau- Ssenden Teilnehmern besuchte Denon- Stration sStatt in Hasseldach.
Mit der Krakower Organisation»To- varzysto Opieki nad Oswiecimiem“ vurde ein Freundschaftsvertrag abge- SchlosSen, der Sich versSchiedene vichtige Aufgaben gestellt hat.
Sin Auszug davon:
1. Infornationen und Austausch von
Dokunenten, vissenschaftlichen Ar- beiten, Mitteilungsblattern, evenr. Publikatonen.
aufklarung der Jugend beider Lan-
der über die Notwendigkeit des
Kanpfes gegen die öberrreste des
Faschismus, Mationalismus, Rassis-
mus etc. und Mobilisierung aller
Krafte zur Frhaltung des Friedens.
Organisierung von Studiengruppen,
vor allem junger Menschen, aus der
BRD nach Polen und von Polen nach
der BRD.
4. Hi1fe in Form von Materialien, Chenikalien zur Konservierung für die Gedenkstätte Auschwitz.
5. Die bestehende Partnerschaft nit
den Krankenhaus Cabrriela Varutc-
„1cza“ veiterführen und unterstüt-
zen. Die psychiatrische Klinik
Krako nt Medikamenten unterstüt-
zen.
Geeignete Vege suchen und HithiI-
te, den bisher nicht entschädigten
Gruppen von ehemaligen Häftlingen
im KZ, vor allem aus den osteuro-
paischen Landern narerielle Hi1fe
zukommen zu lassen.
0
00
O
Die Lagergeneinschaft Auschwitz iSt durch ihren Generalsekretar fl. Rei- neck in»Beirat zur Internationalen Jugendbegegnungsstatte Auschvitz* dei der Hess. Landesregierung ver- treren. Es handelt sich dabei um die Planung des veiteren Ausbaues, sc1e event. finanzielle Hi1fe für Besucher aus devisenarnen Ländern.
Im Fahnen der Partnerschaft nit den Szpital»Gabriela Harutowicza“ in Krakow konnten vir 2 Transporte nit medizinischen Geräten und Medikamen- ten etc. im Verte von nehr als 2 600 000.— DM durchführen.
Für ehemalige polnische KZ- Häftlin- ge und Hinterbliebene konnten K dionen nit 1.100 Lebensnittelpaketen zustande gebracht verden.
Die Lagergemeinschaft Auschwit?z“ 1St Seit längerer Zeit demüht, eine»Ver la gsarbeit“ aufzudauen.
Die öbersetzung des Zuches von Dr. A. Gawalenicz,*Ref lekS je poczekal- ni do gazu“, ist bereits er?olgt und Verhandlungen nit einen angesehenen Verlag verden geführt.
2


