Heft 
(1987) Nr. 12. Dezember 1987
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Lagergemeinschaft Aschwitz/f eundeskteis det

AUschwitzet e. V 19

lessybrie

Betr. Börneplatz: ch trume einen Traum. Mit dem Artikel bin ich nicht ganz einverstan- den Machdem man den Joden gegen Mite des 19 Jahrhunderts die Freizògigkeit gege- ben hat konnten sie sich Uberal frei bewegen und es ist verständch, daß sie aus der Enge der Jodengasse wegzogen.. Ncht nur die Judenqasse, auch andere alte Börgerhäuser der Aistadt moßten auch aus Verkehrsgrün- den Weichen.. Auch Amschal Mayer Carl von thschid... hatte wie auch andere ge- aftstöchtige Juden kein interesse am rhalt ihrer relgösen Einrichtungen der M- dengasse Durch den bedauerichen Aus- oang des 2. Weltkrieges wurde s0 ziemlch die gesamte Altstadt fast bis zum Anlagenring stark zerstört und es erfolgte ein Wederaufpau nach praktischen Gesichtspunkten An die Jodengasse dachte man nicht, weil die jUdi- schen Generationen vor dem 2. Weltkrieq kein nieresse för den Erhalt zeigten. Meiner An- sicht nach sehe ich auch heute noch keinen Grund, Teile der Judengasse Wiedererstehen z0 lassen Ein Mahnmal am alten Judenfried-

hol könnte man erstehen lassen mehr nicht Ludwig Walter Frankfurt

ludwig Börne

(1776-1837) Die Leserzuschrtft stand 1n der Ausgabe Oktober 1987 1m Mtttei lungsblatt»evangeltsches frank e den Herausge ber dteses Blattes gebeten, den nachfolgenden Text als Antvort 1n der nschsten Aus gabe zu veröffentl1chen. VLrT hof

ten, der Herausgeber tut dtes.

Betr.: Böorneplatz

Man eln Leser un seiner 18t, elne muß man bei edem Fal1 von der

kannohl daß

evangelisches

davon ausgehen, von Religionszugehorigkeit chr1stliche

lhm jedoch

voraussetzen:

Denkweise n lch Ludwig Valter, 1n einer Leserzu Ausgabe Oktober 1987 Meinung zum Thema Bonne platz äußerte. Fr bezeichnet Un die öffnung der »Freizügtgkelt und neint daß damals den Frankfurter nach 400 jährtger 6hetto6efängnis

Spreche Frankfurt, schrft der selne dar Judengasse ntt damtt, Juden Binsperrung im die Judengasse geöffnet vurde und sle stch erst danach so frei durften, dte übrige Frankfurter Bevö lkerung zu der danaligen zett selbstverständlchar. Und er meint*gönnerhaft:»*Fin Mahnmal am alten Judenfrtedhof könnte man erstehen lassen, wehr nicht. Daß er dann noch den Ausgang des 2. Veltkrieges mt»bedauerlich be- ze1chnet, rundet dle erschrecken Mannes ab.

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mehr von S e 8 geblie 8 ſedoch deutschen 11eh Vor alttgung vle sle Juden um och

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