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Lagergemeinschaft Auschwitz V Freundeskreis der Auschwitzer eV.
Schon wieder- oder noch irnrner Pakete
Hi 1fFstransporte nach Polen? Stcher gUbt es v1e1e Linder 1n denen dte Menschen vLe1 schlechter 1eben als 11 Polen,- vo tausende KLnder verhun- gern, vo großes EFlend herrscht.
SgLbt auch rür uns vLchttgere Aufga- ben als karttattve AktLonen- nän1t ch dte po1LtLschen Aufgaben: dte Arbett zur Versöhnung zvLschen den VöLkern— besonders der 1m Osten- ve1lche Un- säg1L1Lches von den deutschen Naz1s er1Le1Lden mußten.
Dor Kampf gegen alte und neue Naz1- Tendenzen, Tür echte Denmokratte, gegen vLeder aufketmenden Ant1Lsemt- tLsmus und Rassendünke1, für FrLeden und Abrüstung u.s.v.—
Trotzdem, 1n Polen verhungert ke1n Mensch, aber haben v1Lr nLcht dde mo- raltLsche Verpf14chtung, denen, ve1che de HöSLLe überlebt haben, unsere So11Ldarttät zu bevetsen 1ndem v„1r Uhnen o1n Paket übergeben mtt Dungen, dte man zvar nLcht unbedtngt braucht, die aber das Leben etvas schöner machen.
So ze1gt s1ch auch, daß dtese»kart- tattven“ Akt1Lonen po1LtLsche Arbett s1Lnd.
Und s1nd vLrT Deutschen ntcht ver- pfLLchtet, den ehema1t1 gen Härt1LLngen aus den Gestapo-Gefingntssen, aus den Konzentrattonslagern zu ze1gen, daß v1r sde ntcht vergessen haben?
Am 9.HMat 1986 erhtelten vLr etnen Brtef aus Tarnon/Polen.
Der ehema11 ge AuschvtLtz-Häirt1tng
Nr. 213 E. NLedojad1o schretbt uns und vUr bringen e1ntge Auszüge daraus:
Vor 2 Vochen brachte mtrT ne1n La- gerfreund Detn Päckchen. Me1n LLeber glaube m1r, es hande1t s1ch dLesna1 nLcht um das materte11e Ze1chen De1- nes Goedenken 1n Form Kaffee, RosLnen, Apfelstnen, Schokolade u. s.v.„ das 13t bestLmmt nLcht ohne Bedeutung, aber v1chttger fFür mtch 1st, daß Du Eugen ntLcht vergessen hast. Es s1nd schon über 6 Jahre als vtr uns 1n AuschvLtz gesprochen haben, über
5 Jahre a1nd vergangen nach unserem
nach Polen 7
He 1ne Gedanken s1nd oft bot Dtr, der so o1ne gute Frtedensarbett 1e1stet. vor m1r 11 gen dte MLttet Lungsb1Lät- ter NMr. J,6 u. 7 der»Lagergenetnschart Auschvttz-Freundeskrets der Ausch- vLtzer e.V.*, dte 1ch att Aufnerksan- kett gelesen habe. Das 1st vLrk1—h o1ne gute Arbett für dte Verst
gung der vö1ker und besonderse rür dt Uber1ebenden.
Se1Lt e1ntgen Monaten bin 1ch vLeder 1n Verbtndung utt J.MLynarskt der m1rT v1Le1 über DLch und Detne Arbett orzäihlt.
VLe1 hat ntr auch Dr. St. über DLch erzkih1t.
Es 18t o1ne wunderbare Aufgabe e1ne Brücke zu bauen auf der s4ch d⸗
võ 1ker und de ednae1nen Menschen begegnen, auf der a4e stch verstehen und m tetnander sprechen, 1ernen aber 1ch glaube Laner, daß Jodes FrLedens1Lcht das 1rgendo Leucht⸗t (das De1ne 1euchtet sehr krartig) bLtter notvendtg 1et, um 1n dt große Dunke 1hett, dte über unserer Ve1t 14 egt, zu erhe1len.
In Herz 11 chketlt De1n Genek
KLodztnskt
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