Lagergemeinschaft Auschwit? F Freundeskreis der Auschwitzer e.V.
6
mehr vörter des JLddschen nahm se1ne Rede auf.
vLr hören, deß dte üdtsche Geneinde heute noch 50 ä1tere rege 1mäBge Synagogenbesucher zähLt, daß sett KrLegsende ketne e1nztge Hochzett, KeLne e1nz1ge Bar Mtzvah-Feter mehr „tattgefunden hat, daß 1n Polen kein „1nz1ger Rabbt wehr 1Lebt und daß zum Judtschen Meuahrefest nur dann e1n Rabbl aus Amertka e1ngefLogen vLrd, venn dte Varechauer Geme1nde dte 6. Doev1Leen aufbringt.
ch s1„s schvLertg, s1Lch 1 A11- tag an JUdtsche Gebräuche und G- setze zu halten, da das koschere Ea- sen konservtert von Tsrae1 über Frankfurt ⸗1ngefLogen bzu. zvetna1 pro Jahr ale Spende von Skandinavten geschtckt verde.
Auch dte Lddsche Sprache»v1rTd kaun noch gesprochen, se1bst dte Mttar- beLter des 1Lddschen Theaters se1en Uberegend*Polen“, dte)1ddtsch g⸗1ernt hätten,»1 unser Gesprächs- partner untersche1det. Es se1en
„ben kaum noch»rtchttge“ Juden da⸗
Er s⸗Lbat habe achon 1Hingot das Ruh⸗- aLter, würde stch gerne 1n se1nen Vohnort Lodz, von vo aus er vöchent- 11ch nach Varschau rkährt, zurück- z1Lehen- aber ver nacht dann dte Ar- b⸗Lt hter? Nenand! Ee gLbt ntenan- den nehr, dte Synagoge würde ba 1d
zun Museun, das 1Letate Gen⸗1nde1ben s1 dahtn. MNo, v kenn Kan Nachen?1-
vLr atnd betrorfren, uns quä1t dte Frage, ne1n, dt⸗ Antvort, daß es voh1 n MantL doch ge1Lungen 1et, dte Ju- 6. 1n Polen, 1n Varschau, aussurot- on. Tch nuß nachhaken, frage, ob„ ketn⸗ Kinder, ke1n⸗ Machfahren der GonetLndenttg1Leder gebe, dde heut⸗ noch zun Gottesdtenst konnen?— Tch höre Doch! Tch höre von Jüdtschen Kndern, dt gar ntcht„ehr vLssen, daß aLe ve1che sLnd, ve11 ate ntcht r11 g16* 1 ben. Mt Tränen kHnpfend erskhlt er, daß er seLbat zve1 verhetratete Hnder 1n Lodz habe, dte ntcht zu 1hren Vater atehen, dte ae1n⸗ Arbett ab1eh- nen, Ja,„1 ntcht etnna1 kennen, nLcht„1nma1 dte Synagoge gesehen haben, ve11 a4⸗ ntchte ehr tLt den Judentum zu tun haben vo11en. Ee e1„ben heute ntcht 1 4cht, a1s Jude zu 1⸗ben, aber-— vas Kkann„en nachen? Er gtbt ke1ne Begründung, über1Rpt uns dte Beurt⸗1 1ung.
Doch 1ch hab⸗ dte Betonung auf»heute nicht überhört und 1ch frage utch, sLnd„ dt⸗ alten Hintergründe,„1nd CLaude Lanzuanne Fe1tzeugen doch KoLne ZufalLetreffer, tendenztö⸗ ausgeväh1t?
Tst dte Fd LInkrttik an dteser 8Ste11⸗ unberechttgt?
Fragen, dte uns veiter suchen 1 assen.
Da tauchen dte Me 1nungen der Krako- ver AuschvtLtzer aus„1nen Gespräch auf, a1s s1e verhalten ihre KrtLtik an dem F11 Kußern
VLr erfahren von v1Le1Ler1e1 VLder- stand gegen das fFaschtattsche Naz1— regtme, v1r hören, daß Polen po1nt- sche Juden schützten und versteckten VLT enpören uns üGber dte Festste11Lun⸗ daß ketn Versuch von Lanzsann be- kKannt s1, Uber1⸗bend⸗ von VLder- tandsorgantLsattonen und zahLretchen VLderstandsaktLonen aus Krakov,
60 kn von Auschuttz entrernt, anzu- hören.
Tch fFrage Janosz, Te1 1nehmer an V.— derstand 1n Lodz, m1Lt 1) Jahren 1ns Lager 1nterntert,„1e er das Verhält nLs von Jüdtechen zu ntchtüdtLschen PoLen beurte1Lt, v1e er dte Sttuatt- on, vor aLLen das»Heute“, sLeht.
Er bestättgt Lhre schvtertge Lag⸗e, beschränkt sLe auf dte 1etzten Jahr⸗


