Lagergemeinschaft Auschwitz V
Freundeskreis der Auschwitzer e.V.
Ich komme vLoder zu„Lr, a1s Xrzte aus der Krakow-Gruppe um mLch s1nd; 1ch höre Krankenhaus, Herzanfa11, Krankenvagen.
Ne1Ln- das v111 1ch nLcht, 1.n ketnem FaL1L! ITch fFüh1le mtch„1end un schvach, aber trotzdem anders als vorher.
Ich ve18B genau,„s 1 at ntLcht netne Herzkrankhett, s1nd dte Nerwen, „1n Mervenzusannenbruch.
VLe kann 1ch das den un m1Lch besorg- ton Kraten und Freunden nur klarma- chen? Tch vehre NLch, vertrete hyste- rLsch me1n AnLLegen. Tch habe das Z21 1 Ke1Lner Re1Lse, AuschwLtz, vor Augen, da v111 1ch vorgen han, ntcht 1n den Sant tätswagen und ntcht 1ns Krankenhaus- ndt den Taxd 1n me1ne GastfantLLe, schlafen, ausruhen. Nach v1e1en htn und her 1 st dte Fnt- cheLdung gefalLent tt No1Lner Gast- gebertn nach Hause, Jedoch 1 Sant- titavagen-„1n Arat FMhrt att, gtbt n1T„1n beruhtgendes Medtkanent.
Toh habe ve1terhtn Unstcherhett über den Z1 1 ort, aber v1r Fahren tat- alohLLch 1n dte Vohnung, 1ch v111
1n Ne1n Bett, Fühle ntch nüdde, hohl1, 1oer, unenpftLndsan.
LIch schlafe Fest und t1erf.
An nHchsten Morgen vache 1oh auf und höre geschirfttges TretLben 1n der Voh- nung, springe aus den Bett, höre von no1Lner Bettnachbartn und 11Leben Mt t- rahrertn sovLe der Gastgebertn, der Arzt habe bestitnnt, daß 1ch zu Hause bLeLben 3o11.
Ich bin he1L1Lvach und s1Lehe atch 11 ventgen Mnuten an.
Heute Fahre 1ch nach Auschvttz, kann n1Lemand abhalten, 1ch fühle m1ch rre1— 1ch bin e1n neuer Mensch.
m1 ch
Durch Auschuttz geh⸗ 10h runtg— 0 apüre, das 10h AuschwR, Ravensb E berette ge⸗tern abend erfahren und durchlebt habe.
Be1 der Abfahrt von KHrakow sehe 1ch ne1ne LoLdensgeness1n aus Ravene- brück vLoder, v1r aprechen über EFr- 1 bntss 1n Lager, über den achreck- 11chen Transport von 15.1.194½5;
vLr tauschen unsere Adressen aus⸗
Das Frtnnern, das Festhalten, geht veLter- 41ch g1aube, unter er1e1ch- ternden Bodtngungen.
LLese1otte Tnumser-Ve41
Eindrũchke einer Reise nach Polen-Gedanken
über die Juden..
Nehnen»1rT das fFolgende Gespräch m1t den Vervalter der noch s1nztg übrtg- gebLLobenen Synagoge 1n Varschau a1s ELnstteg Tür»ettere Uber1egungen, Fragen und Enpfindungen:
Da dte Synagoge veschlLossen, k1LLn- 6o1n am Nebengebude- v1e11letcht Al- tenvohnhetm, Begrüung auf po1ntLsach durch etnen R1teren, gehbehtnderten Mann; Verstehen dennoch durch das SchLüsse1lvort*Synagoge“z dte Geste: Honent mal; Rückkehr, erfolgverspre- chendes Läche1n; Geste: bttte varteni
vLr verten, verden bald von etnem anderen alten Mann mtt jLddschem Ak- zent begrüßt, verden gefragt, ob v1r Juden se1en, voher vLrT konmen und ob *1rT dte Synagoge bestchttgen vo11en. vLrT vo11en, Fo1gen 1hn, betreten dt⸗ SVnagoge von Se1teneingang her, atehen unvermtttelt vorne 1n Innenraun, hö- ren den kurzen HinveLsen über Bauahr und Bodeutung der ELnrtehtung zu, 1assen den Raun auf un⸗ vLrken⸗
Doch schon Rtt der Festate1LLung, dte „1 dte„1nztge Synagoge 1n Varschau, s1nd v1rT be der Geschdchte zvLschen
1933 und 19k5, be1 den Thena, da E Ubera11 1n Polen, 1n joden Gospr 6
begegnete.
Scht 1derungen von Erfahrungen, Po1en ge1⸗bt undnur„1n kLelner To11 ü ber1Lbt haben.
DL. Synagoge, 1n der v1r atehen, 4 t aLeo nur deshalb erhalten gebLLeben, ve11 341* der Unterbrangung von Pfer- den der MNazt1s dtente.
Unser Gesprächspartner verztcht⸗t auf ve1tere Ausrührungen darüber, vas dtese EntveLhung des Gotteshauses für das Tnpfnden e1nes Juden b⸗deutet⸗ schaut uns fFest an und Fragt achee1- zuckend: Mo, vas 5011 man machen?— ELne Frage, dte er 1 Ver1auf des G— epräches an ede sch1Lmme Scht 1der- ung anschloß.
Je vertrauter»1r uns verden, ₰e näher 1h„ dte Ertnnerungen kamen, umeo
For Verrmerke des Absenders
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