Er nimmt die zurückflutenden Tschandalamassen des ent-
larvien Judentums auf. 5
ie secessio judaica hat schon ın früheren
Jahrhunderten angeruckt. Aber die Zeit war noch nicht reif, die Juden hatten ihre Aufgabe noch nicht erfüllt, darum schlief es wieder ein. Heinrich Oldenburg schrieb an Spinoza am 8. Dezember 1665:„Aber, um auf die Politik zu kommen, so ist hier in aller Munde ein Gerücht von der Rückkehr der mehr als zweitausend Jahre zer- streuten Israeliten in ihr Vaterland. Nur wenige glauben es hierorts, aber viele wünschen es. Wollen Sie Ihrem Freunde mitteilen, was Sie darüber hören und was Sie davon halten. Was mich anlangt, so kann ich dieser Nachricht keinen Glauben schenken, solange sie nicht von glaubwürdigen Leuten aus der Siadt Konstantinopel berichtet wird, die doch die Sache am meisten angeht. Ich bin begierig zu erfahren, was die Amsterdamer Juden darüber gehört haben und welchen Eindruck eine der- artige Nachricht auf sie macht, die, wenn sie wahr wäre, doch offenbar eine allgemeine Weltkatastrophe im Ge- folge haben würde.“— Spinoza, der zu den gewissen- haftesten Beantwortern von Briefen gehörte und auf jede Frage einging, hat erst zehn Jahre später den nächsien Brief an seinen gelehriten Freund geschrieben, ohne aufjene Frage einzugehen.
6.
D: ganze nichtzionistische Judentum steht im Dienste
einer Geschichtswirkung gegenüber den Gastvölkern, unter denen es wohnt. Es gelingt ihm
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