und ganz allem gegenübersteht. Es gidt viel Arbeit. Die Partei ist offen, wer mit uns gehen will, wird auf- genommen. Die sechs Monate muß so ernsthaft ge- arbeitet werden, ein jeder muß schaffen mit all seinen Kräften.
Jetzt müßt Ihr, liebe Parteigenossen, darauf achten, daß hier keine Brandfackel entsteht. Alles in Liebe und Güte vornehmen. Als ich vor acht Tagen mit unserem Führer A. Hitler sprach, legte er mir ans Herz die Worte, still und ruhig zu handeln, keine Brandfackel durch Unbesonnenheit entfachen, sonst ist all die Mühe und Arbeit umsonst gewesen, dann ist Danzig verloren und das deutsche Reich gefährdet. Dann sage ich Ihnen, werden fremde Elemente in unserem deutschen Danzig einziehen, darum noch einmal bitte ich Euch auf alles zu achten, was um Euch vorgeht, keinen Laut, alles in Ruhe. Nur die paar Monate, dann versichere ich Euch, kommen auch nach dem Verschwinden der Parteien die anderen hinaus, wir sind hier nur eine Institution und das ist die deutsche. Dann wird unser Führer mit großem Jubel in Danzig einziehen(jubelnder Beifall).
Ja, so kam es, genau, wie es Forster prophezeit hatte, Deutschland wurde„groß und mächtig“.„Zuerst kam Danzig dran“, und der„Hauptfaktor Polen‘: wurde „erledigt“. Mit allen nur erdenklichen Mitteln, mit un- erhörten Methoden wurde die Ausrottung des polni- schen Volkes betrieben. Daran sich immer wieder zu erinnern, ist notwendig, wenn jetzt die Wiederaufrich- tung des polnischen Volkes naturgemäß und berechtig- terweise die größten Sühneopfer von uns fordert.
Wir müssen auslöffeln, was wir uns selber eingebrockt haben. Denn wir haben nicht verhindert, daß derartige Führer zur Herrschaft kamen, deren Nichtswürdigkeit ja früh genug, schon lange vor 1933, aus allen ihren
126


