um ein paar Worte zu dieser außerordentlich großen Ortsgruppe noch zu sprechen. Unter großem Jubel trat Forster auf die Bühne.
Auszugausder Rede des Gauleiters
Forster.
Er begann: Es sind heute sechs Jahre her, daß ich nach Danzig kam, von unserem Führer gesandt, um hier die Organisation und Gründung des Gau NSDAP. zu übernehmen. Die Arbeit war schwer, doch wer mit so viel Liebe, Überzeugung und junger Kraft an dieses erhabene Werk geht, dem muß es gelingen, und so war es mir gelungen. Wenn ich heute nach sechs Jahren zurückblicke, dann sage ich mir, es ist mir gelungen, aber die ganze Arbeit ist noch nicht getan. Jetzt kommt der Schlußakkord, und der ist das Schwerste, aber auch er wird und muß gelingen. Ich kam damals hier auf dem Bahnhof an, unwissend, ich kannte und wußte von Danzig nichts, und das war gut so, am Bahnhof standen zwei junge Männer, es war unser Senatspräsident, da- mals noch so ein Anfänger wie ich, nur daß er Danzig kannte. Ich war im Grunde froh, daß ich mir nun meine Meinung ohne Voreingenommenheit selbst bilden und meine Aufgabe mir in diesem Sinne ausarbeiten konnte. Vieles habe ich hier erlebt, vieles mußte bezwungen werden, bis wir-endlich zur Macht gelangten. Da hieß es mit Gewalt alles niederzudrücken, was sich uns feind- lich entgegenstellte. Seldöst in der eigenen Partei gab es eine Säuberung vorzunehmen, da war der Verräter Rauschning, der uns feindlich entgegenarbeitete als Senatspräsident, er mußte gestürzt werden, dann kamen die Volkstage mit den unsinnigen Parteien, auch das haben wir überwunden, dann die Völkerbundsitzung. Das eine kann ich heut sagen, daß der Völkerbund hier in
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