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schmuck. Und deutsche Fachexperten, deutsche Bot- schafter gaben sich bereitwillig für solche Geschäfte her.
Dokument Nr. 10. Briei aus Görings Büro an Neumann:
16. Dezember 1937 Herrn Staatsrat Neumann
Der Herr Generaloberst hat mich. beauftragt, bei Ihnen anzufragen, ob eine Möglichkeit besteht, für einen alten griechischen Goldschmuck, der sich zur Zeit in Italien befindet, Devisen in Höhe von 120 000 Lire freizumachen. Der Direktor des Alten Museums in Berlin schätzt das Stück auf 80000 Lire*), nimmt jedoch.an, daß für diesen Schmuck weit über 100 000 Lire*) gezahlt wer- den würden. Die Billigkeit versteht sich nur deshalb, weil der Mann ihn anzeigen müßte auf die Gefahr hin, daß die Italienische Regierung Vorkaufsrecht ausübt.
Falls die Genehmigung erfolgt, soll der Direktor der Antiken Abteilung bei den Staatlichen Museen Dr. Carl Weickert nach Rom fakren(die Reise ist ihm natürlich zu finanzieren), um den Kauf abzuschließen. Er soll sich in Rom an Professor Gerecke von der Deutschen Akademie wenden.. Die Kunstgegenstände sollen nach Ankauf bei dem Deutschen Geschäftsträger abgegeben und mit dem Kurier nach Berlin gebracht werden, damit keine Zollschwierigkeiten erwachsen.
Ich schlage vor, dem Herrn Generaloberst bei der nächsten Besprechung über die Angelegenheit Bericht ku erstatten.
*) Ein älterer, gleichfalls unter den Dokumenten gefundener Entwurf hat an diesen Stellen richtig:„RM“ statt„Lire“.
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