Ich bitte Sie nun, nachdem Sie meinen Brief gelesen haben, mir recht bald mitzuteilen, ob Sie gewilli sind, weiter in dieser Angelegenheit mit mir zu verhandeln. Meine Blindheit wird immer unangenehmer und aller Wahrscheinlichkeit muß ich mich sehr bald einer an- deren Operation in Zürich unterziehen, welche, wenn Gott mir Gnade erweist, wenigstens mir das Sehen auf einem Auge ermöglicht, ich kann dadurch aber auch voll- kommen blind werden. Ich möchte daher San Michele, bevor ich es hier verlasse, Lebewohl sagen, und wäre Ihnen für eine sehr baldige Antwort auf diesen Brief dankbar. Ich verbleibe, lieber General Göring,
Ihr sehr ergebener
Axel Munthe 2:8.
Ich habe gerade von meinem deutschen Verleger eine deutsche illustrierte Ausgabe meines Buches erhalten und erlaube mir, Ihnen anbei 1 Exemplar als Erinnerung an Ihren Besuch in meinem alten Heim zu senden. Gerade heute morgen habe ich ein weiteres Telegramm von Hollywood erhalten, in dem die Gesellschaft bittet, dorthin zu kommen, um die Szenerie zu beaufsichtigen. Ich habe jedoch das wiederum abgelehnt. Soviel ich gehört habe, kostet den Leuten diese Szenerie über zwei Millionen Dollar.
Dokument Nr. 9. Briei Görings an Munthe:
Berlin, den 6. Dezember 1937. Lieber Dr. Munthe!
Haben Sie herzlichen Dank für Ihren Brief. Sie können sich denken, wie sehr es mich bewegt, dieses herrliche Stück Erde zu erwerben. Die wirkliche Bohwierigkeit
26
liegt, wie 8 schwierigen lands, so d haupt ein 1 digen Devi große und| keit, Bobalı junden zu 1 ben. Ich se zurück, wnc die mir so es das Inn es ausstrah San Michel den ist,
Ich dan! ihres Buche großem Be e mit Ihre Ich hatte nung, daß Würde, Wie Augenlicht Reisen nac mich sehr damit ich jetzt Janz
gestellt hu,
Mk best,


